Suppenfasten Rezepte: Nährstoffreiche Rezepturen für die Fastenzeit

Suppenfasten ist eine sanfte Form des Fastens, die den Körper mit leichten, nahrhaften Mahlzeiten versorgt, ohne ihn übermäßig zu belasten. In der Regel basieren die Gerichte auf püriertem Gemüse und Wasser, wobei die Verwendung von tierischen Produkten wie Sahne, Butter oder Fleisch bewusst vermieden wird. Der Fokus liegt auf der Darmsanierung, der Entgiftung des Körpers und der Stabilisierung des Energiehaushalts. In diesem Artikel werden verschiedene Rezepturen und Zubereitungsweisen für Suppenfasten vorgestellt, basierend auf den verfügbaren Quellen. Zudem werden Hintergrundinformationen zur Vorgehensweise sowie Tipps zur Lagerung und Zubereitung gegeben.

Suppenfasten – eine sanfte Form des Fastens

Suppenfasten ist eine Methode, bei der der Körper mit leichten Mahlzeiten versorgt wird, die hauptsächlich aus Gemüse bestehen. Diese Form des Fastens ist besonders bei Menschen mit Verdauungsproblemen, Übergewicht oder Allergien verbreitet. Es wird oft im Rahmen der Buchinger-Methode angewandt, bei der die Suppenbasis allein verzehrt wird, während das Gemüse gesondert aufbewahrt wird. Dieser Ansatz ermöglicht es, die Fastenzeit ohne zu große Nahrungsaufnahme zu überstehen, ohne jedoch den Körper zu stark zu entleeren.

Die Grundlagen einer Suppenfasten-Suppe liegen in der Verwendung von frischem, saisonalem Gemüse. Oft werden Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln, Sellerie, Karotten und Lauch eingesetzt, die durch langsame Garung ihre Aromen und Nährstoffe entfalten. Auf Fette, tierische Produkte und Fertigprodukte wird verzichtet, um die Darmflora nicht zu belasten und die Entgiftung zu fördern.

Rezepturen für Suppenfasten

Im Folgenden sind einige Rezepturen für Suppenfasten detailliert beschrieben, basierend auf den verfügbaren Quellen. Diese Rezepte sind für eine Person ausgelegt und können entsprechend der Portionen angepasst werden.

Grundrezept für eine rote Basis-Suppe

Zutaten:

  • 1 kleine Aubergine
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • Suppengemüse (z. B. Karotten, Sellerie)
  • Gemüsebrühe
  • Frische Kräuter (Rosmarin, Thymian, Oregano, Basilikum)

Zubereitung:

  1. Aubergine putzen, würfeln und mit dem Suppengemüse in etwas Olivenöl andünsten.
  2. Zwiebel und Knoblauch abziehen und in Olivenöl anbraten.
  3. Suppengemüse zugeben und kurz mit andünsten.
  4. Mit Gemüsebrühe ablöschen und weitere 20–30 Minuten köcheln lassen.
  5. Das Gemüse pürieren und zurück in die Brühe geben.
  6. Mit frischen Kräutern abschmecken.

Grundrezept für eine grüne Basis-Suppe

Zutaten:

  • 1 großer Apfel
  • Gurkenstücke
  • Avocado
  • 1 Stange Lauch
  • 2 mittelgroße Möhren
  • 100 g Tiefkühl-Erbsen
  • 1 kleine Stange Brokkoli
  • Zitronensaft, Muskat

Zubereitung:

  1. Apfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden.
  2. Mit Gurkenstücken andünsten und pürieren.
  3. Avocado halbieren, Fruchtfleisch entnehmen und mit Gurken und Zitronensaft pürieren.
  4. Lauch waschen, in Ringe schneiden und mit Gurken andünsten.
  5. Möhren putzen, schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  6. Mit Gurken andünsten und pürieren.
  7. Erbsen abspülen, mit Gurken andünsten und pürieren.
  8. Brokkoli in Röschen teilen, Stiel abschälen und klein schneiden.
  9. Mit Gurken andünsten und pürieren.
  10. Mit Muskat abschmecken.

Rezept nach der Buchinger-Methode

Zutaten:

  • 2 Liter Wasser
  • 500 g Kartoffeln
  • 400 g Sellerie
  • 400 g gemischtes Gemüse (z. B. Karotten, Möhren)
  • 2 g Salz
  • frische Kräuter (optional)

Zubereitung:

  1. Gemüse putzen, würfeln und in einen Topf mit Wasser geben.
  2. Das Wasser sollte etwa 1,5 cm über dem Gemüse stehen.
  3. Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und die Suppe 30 Minuten köcheln lassen.
  4. Absieben und ein Teil des Gemüses (etwa 1,5 Esslöffel pro Portion) pürieren.
  5. Das pürierte Gemüse zurück in die Brühe geben und unterrühren.
  6. Mit fein gehackten Kräutern servieren.

Nährwerte pro Portion:

  • ca. 55 kcal
  • 1 g Fett
  • 5 g Kohlenhydrate
  • 4 g Eiweiß
  • 3 g Ballaststoffe

Tipps zur Zubereitung und Lagerung

Um eine Suppenfasten-Suppe optimal zuzubereiten, sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Nur frische, saisonale Zutaten verwenden. Saisonales Gemüse ist in der Regel reiner und enthält mehr Nährstoffe.
  • Auf Bio-Qualität achten. Bio-Gemüse wird ohne chemische Pestizide angebaut und ist somit weniger belastend für den Körper.
  • Die Suppe auf Vorrat zubereiten. Suppen können im Kühlschrank bis zu einer Woche aufbewahrt werden. Vor dem Verzehr sollten sie gründlich erwärmt werden.
  • Gemüse portionieren. Bei der Buchinger-Methode wird das Gemüse nach dem Absieben gesondert aufbewahrt und später als Suppeneinlage verwendet.
  • Kräuter frisch zugeben. Die Aromen der Kräuter entfalten sich am besten, wenn sie kurz vor dem Servieren zugegeben werden.

Suppenfasten-Rezepte: Weitere Variationen

Neben den oben genannten Rezepturen gibt es zahlreiche weitere Variationen, die je nach individuellem Geschmack und Ernährungsbedarf angepasst werden können. Einige Beispiele sind:

  • Rote Basis-Suppe mit Sauerkraut: 3 Esslöffel Sauerkraut in 1 Esslöffel Olivenöl andünsten und mit Apfeldicksaft und Kräutersalz würzen. Anschließend in die heiße Suppe geben.
  • Rote Basis-Suppe mit Kidneybohnen: 2 Esslöffel gegarte Kidneybohnen für 5 Minuten in die pürierte Suppe geben, erwärmen und mit Cayennepfeffer oder Chilipulver abschmecken.
  • Grüne Basis-Suppe mit Avocado: Eine reife Avocado halbieren, das Fruchtfleisch entnehmen und mit gedünsteter Gurke und Zitronensaft pürieren.
  • Grüne Basis-Suppe mit Brokkoli: Brokkoli in Röschen teilen und mit Gurkenstücken andünsten und pürieren.

Suppenfasten-Rezepte im Alltag

Suppenfasten-Rezepte sind nicht nur für die Fastenzeit gedacht, sondern können auch im alltäglichen Speiseplan eine wertvolle Ergänzung sein. Sie eignen sich besonders gut als warme Mahlzeit, die den Körper mit nahrhaften, leichten Zutaten versorgt. Zudem sind sie gut vorzubereiten und können in großen Mengen gekocht werden.

Im Alltag kann man Suppenfasten-Suppen als Mittag- oder Abendessen servieren. Sie sind nicht nur nahrhaft, sondern auch bekömmlich und ideal für Menschen mit sensibilisiertem Verdauungssystem. Besonders in der kalten Jahreszeit sind sie eine willkommene Wärmequelle.

Suppenfasten und die Wirkung auf den Körper

Die Suppenfasten-Methode hat mehrere positive Auswirkungen auf den Körper, darunter:

  • Darmsanierung: Durch die langsame Garung und die Vermeidung von tierischen Produkten wird die Darmflora entlastet.
  • Entgiftung: Die leichte Mahlzeit fördert die Entgiftung der Leber und der Nieren.
  • Entschlackung: Die Kombination aus Gemüse und Wasser wirkt entwässernd und hilft, Schadstoffe auszuscheiden.
  • Stabilisierung des Energiehaushalts: Suppenfasten versorgt den Körper mit ausreichend Nährstoffen, ohne ihn zu überlasten.

Diese Effekte machen Suppenfasten besonders bei Menschen mit Übergewicht, Bluthochdruck, rheumatischen Beschwerden oder Verdauungsproblemen attraktiv. Zudem eignet sich Suppenfasten als sanfte Form des Fastens, die sich gut in den Alltag integrieren lässt.

Schlussfolgerung

Suppenfasten ist eine sanfte und nahrhafte Methode, die den Körper mit leichten Mahlzeiten versorgt, ohne ihn übermäßig zu belasten. Die Rezepturen sind einfach zu zubereiten und können individuell an die eigenen Vorlieben angepasst werden. Durch die Verwendung von frischem, saisonalem Gemüse und der Verzicht auf tierische Produkte entsteht eine leichte, nahrhafte Mahlzeit, die den Körper entlastet und unterstützt. Ob als Teil einer Fastenzeit oder als alltägliche Mahlzeit – Suppenfasten ist eine wohltuende Alternative, die sowohl die Verdauung als auch die Entgiftung fördert.

Quellen

  1. fastensuppen.de
  2. ndr.de
  3. chefkoch.de
  4. utopia.de
  5. hildegard.de
  6. emmikochteinfach.de

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