Die Weihnachtsbäckerei hat sich in den letzten Jahren zunehmend durch kreative und exotisch inspirierte Rezepte bereichert. Eine aktuelle Trenderscheinung ist die sogenannte Dubai-Schokolade, die sich durch ihre Kombination aus Schokolade, Pistazien und Kadayif (Engelshaar) auszeichnet. Diese Kreation hat sich mittlerweile in die Weihnachtsbäckerei eingefunden und wird in Form von Dubai-Plätzchen serviert – einer köstlichen und optisch beeindruckenden Kreation, die sowohl den Gaumen als auch das Auge erfreut.
In diesem Artikel wird ein detailliertes Rezept für Dubai-Plätzchen vorgestellt. Darüber hinaus werden die Zutaten, Zubereitungsschritte, Tipps zur Anpassung des Rezepts (z. B. vegan) sowie Hintergrundinformationen zur Herkunft und Verbreitung dieses Rezeptes behandelt. Zudem werden praktische Empfehlungen zur Zubereitung und Präsentation gegeben, um die Plätzchen optisch und geschmacklich zu perfektionieren.
Was sind Dubai-Plätzchen?
Die Dubai-Plätzchen sind eine moderne, trendorientierte Variante der traditionellen Weihnachtsplätzchen. Sie bestehen aus zwei Schichten von Schokoladenkeksen, die mit einer Füllung aus Pistaziencreme, Kadayif und Tahini verbunden werden. Anschließend wird das Ganze in Zartbitter-Kuvertüre getaucht und mit gehackten Pistazien dekoriert.
Besondere Zutaten
Die Kombination aus Schokolade, Pistazien und Kadayif ist charakteristisch für die Dubai-Plätzchen. Die Zutaten tragen zur unverwechselbaren Note und Textur des Gebäcks bei:
- Kadayif (Engelshaar): Dieses aus der türkischen und arabischen Küche stammende Produkt besteht aus hauchdünnem Teig, der in kleine Fäden zerschnitten wird. Es wird oft in Süßspeisen verwendet und verleiht dem Gebäck eine knusprige Textur.
- Pistaziencreme: Eine cremige Masse aus fein gemahlene Pistazien, die oft mit Zucker oder anderen Aromen angereichert wird.
- Tahini: Ein Sesammus, der in der arabischen Küche weit verbreitet ist und eine cremige, nussige Note beisteuert.
- Zartbitter-Kuvertüre: Verleiht den Keksen eine schokoladige, aromatische Glasur.
Die Kombination dieser Zutaten ergibt ein Gebäck mit ausgewogenen Geschmacksnoten – süß, nussig, schokoladig und knusprig –, das sich hervorragend als Weihnachtsgebäck oder auch als Mitbringsel eignet.
Rezept für Dubai-Plätzchen
Zutaten
Für den Teig (ca. 24–30 Kekse):
- 100 g Zucker
- 370 g Mehl
- 200 g kalte Butter (in Stücken)
- 1 Ei
- 1 Prise Salz
Für die Füllung:
- 200 g Kadayif (Engelshaar)
- 200 g Pistaziencreme
- 2 EL Tahini
- 50 g Butter
Für die Glasur:
- Etwas Zartbitter-Kuvertüre
- Etwas Pistaziencreme
- Etwas gehackte Pistazien
Zubereitung
Schritt 1: Teig herstellen
- Siebe Mehl und Zucker in eine Rührschüssel.
- Füge kalte Butter in Stücken, ein Ei und eine Prise Salz hinzu.
- Mische alle Zutaten entweder mit den Händen oder mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig.
- Forme den Teig zu einer Kugel, wickle ihn in Frischhaltefolie ein und kühle ihn für mindestens 30 Minuten.
Schritt 2: Plätzchen ausstechen
- Knete den Teig kurz durch und rolle ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3–5 mm dick aus.
- Stich mit einem runden Ausstecher (ca. 6–8 cm Durchmesser) Plätzchen aus.
- Lege die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
Schritt 3: Plätzchen backen
- Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Heißluft.
- Backe die Kekse für etwa 8–10 Minuten, bis sie leicht goldbraun sind. Achte darauf, dass die Kekse nicht zu dunkel werden.
Schritt 4: Füllung zubereiten
- Schneide das Kadayif in kleine Stücke.
- Brate die Kadayif in einer Pfanne mit etwas Butter knusprig an. Achte darauf, dass sie nicht verbrennen.
- Mische die Kadayif mit Pistaziencreme und Tahini zu einer cremigen Füllung.
Schritt 5: Plätzchen füllen
- Auf jedes Plätzchen gibst du etwa 1 Teelöffel der Kadayif-Füllung.
- Decke jedes gefüllte Plätzchen mit einem weiteren Plätzchen ab und drücke leicht an, damit die Füllung darin bleibt.
- Lass die gefüllten Plätzchen kurz anziehen.
Schritt 6: Glasur herstellen und auftragen
- Schmelze Zartbitter-Kuvertüre in einem Schmelztopf oder durch Einlegen des Glasurbeutels in kochendes Wasser.
- Knete den Glasurbeutel kurz, um die Kuvertüre zu glätten, und schneide eine kleine Ecke ab.
- Tauche eine Hälfte jedes gefüllten Plätzchens in die Schokoladenglasur.
- Streue gehackte Pistazien darauf und lasse die Glasur aushärten.
Tipps für die Zubereitung
- Kadayif kann in gut sortierten Supermärkten, Bio-Läden oder online erworben werden. Achte darauf, dass die Kadayif nicht bereits gesüßt ist, da sie in diesem Rezept nicht gesüßt wird.
- Pistaziencreme und Tahini sind in vielen Supermärkten erhältlich. Solltest du diese Produkte nicht finden, können sie durch alternatives Getränke- oder Nusscreme ersetzt werden.
- Kühlzeit des Teigs ist wichtig, um eine gleichmäßige Form und Textur zu erzielen. Achte darauf, den Teig mindestens 30 Minuten im Kühlschrank zu ruhen lassen.
- Backzeit variiert je nach Dicke der Plätzchen. Achte darauf, die Kekse nicht zu lange im Ofen zu lassen, um eine übermäßige Bräunung zu vermeiden.
- Kühlung der gefüllten Plätzchen vor dem Tünchen mit Kuvertüre ist wichtig, um eine gleichmäßige Haftung der Glasur zu gewährleisten.
Variante: Veganer Teig
Solltest du das Rezept vegan zubereiten, können folgende Anpassungen vorgenommen werden:
- Butter durch vegane Margarine ersetzen.
- Eigelb kann durch eine Kombination aus 1 Teelöffel Speisestärke + 1 Esslöffel Pflanzendrink oder durch Apfelmus ersetzt werden.
- Achte darauf, dass die Zartbitter-Kuvertüre und Pistaziencreme keine Milchprodukte enthalten.
Diese Anpassungen sorgen dafür, dass das Rezept für vegetarische und vegane Ernährungsweisen geeignet ist.
Hintergrund: Der Hype um die Dubai-Schokolade
Die Dubai-Schokolade hat sich in den letzten Jahren zu einem internationalen Trend entwickelt. Sie ist in vielen Ländern erhältlich und wird oft als Luxusprodukt beworben. Die Kombination aus Schokolade, Pistazien und Kadayif ist charakteristisch für diese Kreation und hat sich mittlerweile in die Weihnachtsbäckerei eingefunden.
Der Trend hat auch in Backkursen und Bäckereien Einzug gehalten. So berichtet ein Bäckermeister, dass Pistazien in Form von Pistazienröllchen, Pistaziencreme oder als Garnitur auf traditionellem Mürbeteig in den Backkursen verarbeitet werden. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Popularität des Dubai-Plätzchenrezepts wider, das sich besonders durch seine optische und geschmackliche Vielfalt hervorhebt.
Praktische Empfehlungen
- Vorbereitung im Voraus: Da die Zubereitung mehrere Schritte umfasst, lohnt es sich, die einzelnen Komponenten im Voraus vorzubereiten. So können Kekse, Füllung und Glasur einzeln hergestellt und dann kombiniert werden.
- Präsentation: Die Plätzchen sollten nach dem Tünchen mit Kuvertüre auf einem Gitter oder in der Kühlschrankkühlung aushärten. So bleibt die Glasur glatt und haftet fest.
- Dekoration: Neben gehackten Pistazien können auch Schokoladenstreu, Zuckerperlen oder andere Dekorationselemente verwendet werden, um die Plätzchen optisch zu veredeln.
- Vorratshaltung: Die Plätzchen können in einer luftdichten Schüssel oder Tüte aufbewahrt werden, um ihre Konsistenz zu bewahren. Sie sollten jedoch nicht zu lange gelagert werden, da die Schokoladenglasur sich lösen kann.
Schlussfolgerung
Die Dubai-Plätzchen sind eine hervorragende Kreation, die traditionelle Weihnachtsplätzchen mit modernen, exotischen Einflüssen kombiniert. Sie sind nicht nur optisch ansprechend, sondern auch geschmacklich vielseitig. Die Kombination aus Schokolade, Pistazien und Kadayif erzeugt ein einzigartiges Geschmackserlebnis, das sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistern wird.
Mit dem hier vorgestellten Rezept ist die Zubereitung der Plätzchen einfach und schnell. Die einzelnen Schritte sind detailliert beschrieben, und auch Tipps zur Anpassung des Rezepts (z. B. vegan) sind enthalten. Zudem wird der Hype um die Dubai-Schokolade und ihre Auswirkungen auf die Weihnachtsbäckerei erläutert, was den Rezeptvorschlag in einen größeren Kontext einbettet.
Die Dubai-Plätzchen eignen sich hervorragend als Weihnachtsgebäck, Mitbringsel oder Highlight auf der Kekstablette. Sie sind eine willkommene Abwechslung zu den traditionellen Keksen und tragen zur Vielfalt und Kreativität in der Weihnachtsbäckerei bei.