Hensslers Teriyaki-Sauce: Rezept, Selbstherstellung und Verwendung in der Küche

Die Teriyaki-Sauce hat sich in der westlichen Küche als vielseitiger und geschmacksintensiver Begleiter etabliert. Vor allem die Rezepte von Steffen Henssler genießen bei Hobbyköchen und Gourmets gleichermaßen großer Beliebtheit. In diesem Artikel wird das Teriyaki-Rezept von Henssler im Detail vorgestellt, zudem wird erklärt, wie man Teriyaki-Sauce einfach selbst herstellen kann. Zudem werden Anwendungen und Tipps zur optimalen Verwendung der Sauce im Alltag gegeben.

Steffen Hensslers Teriyaki Chicken Rezept

Steffen Hensslers Rezept für Teriyaki Chicken ist ein Klassiker in der modernen asiatisch inspirierten Küche. Es vereint saftiges Hähnchenfleisch mit scharf-süßer Teriyaki-Sauce und knackigem Gemüse in einem Wok-Gericht, das sich schnell und unkompliziert zubereiten lässt.

Zutaten

  • 2 Hähnchenbrustfilets
  • Salz (empfohlen: Hensslers Gewürzsalz)
  • Pfeffer
  • Hensslers Würzkraft
  • 2 EL Maisstärke
  • 1 Ei
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4–5 EL Öl
  • 1 Paprika
  • 1 rote Zwiebel
  • 100 ml Teriyaki-Sauce (empfohlen: Hensslers Teriyaki-Sauce)
  • ½ Orange
  • 2 Stangen Frühlingszwiebeln
  • 1 EL geröstetes Sesamöl (optional)
  • Reis als Beilage

Zubereitung

  1. Hähnchen marinieren:
    Die Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Würfel schneiden. In eine Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer und Würzkraft würzen. Anschließend Maisstärke und Ei hinzufügen und alles gut vermengen. Die Masse beiseite stellen.

  2. Knoblauch anbraten:
    Knoblauch fein hacken. In einem Wok oder einer großen Pfanne 2 EL Öl erhitzen und den Knoblauch darin kurz anbraten.

  3. Gemüse zubereiten:
    Paprika und rote Zwiebel in dünne Streifen schneiden. Dazu geben und bei hoher Hitze 1–2 Minuten bissfest braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

  4. Hähnchen braten:
    In einer zweiten Pfanne 2 EL Öl erhitzen und das marinierte Hähnchenfleisch 3–4 Minuten von allen Seiten braten.

  5. Sauce ablöschen:
    Das Gemüse mit 100 ml Teriyaki-Sauce und einem Schuss Wasser ablöschen. Anschließend das Hähnchen zum Gemüse in die Pfanne geben und mit der Sauce glasieren.

  6. Zusatzgeschmack:
    Die Orange auspressen und den Saft zur Sauce geben. Für eine Minute einkochen lassen.

  7. Anrichten:
    Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden. Beim Anrichten Reis auf den Teller geben, darauf das Teriyaki Chicken, Frühlingszwiebeln platzieren und optional etwas geröstetes Sesamöl hinzugeben.

Dieses Gericht ist nicht nur geschmacklich ausgewogen, sondern auch visuell ansprechend. Es eignet sich sowohl als Hauptgericht als auch als Teil eines asiatisch inspirierten Menüs.

Teriyaki-Sauce selbst herstellen

Die Teriyaki-Sauce von Steffen Henssler ist auch in seiner kommerziellen Form sehr geschätzt, was jedoch nicht immer notwendig ist. Wer die Sauce lieber selbst herstellen möchte, kann dies mit einfachen Zutaten tun und die Geschmacksrichtung individuell anpassen.

Grundrezept für ca. 125 ml Teriyaki-Sauce

  • 1/2 Tasse Sojasauce
  • 1/2 Tasse Wasser
  • 1/4 Tasse Zucker (oder Honig)
  • 1–2 Knoblauchzehen, fein gehackt oder gepresst
  • 1 kleines Stück Ingwer, fein gerieben
  • 1–2 EL Mirin (süßer Reiswein, optional, aber empfohlen)
  • 1–2 EL Maisstärke (zum Andicken)

Zubereitung

  1. Mischen:
    In einem kleinen Topf Sojasauce, Wasser, Zucker, Knoblauch und Ingwer vermischen. Bei Verwendung von Mirin ist dieses jetzt ebenfalls hinzuzufügen.

  2. Kochen:
    Die Mischung bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen und gelegentlich umrühren, bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat.

  3. Andicken:
    In einer kleinen Schüssel die Maisstärke mit etwas kaltem Wasser anrühren, bis sie sich vollständig gelöst hat. Diese Mischung zur kochenden Sauce geben und rühren, bis die Sauce eindickt. Dies dauert in der Regel etwa 2–3 Minuten.

  4. Abschmecken:
    Die Sauce probieren und ggf. die Süße oder Salzigkeit nach Wunsch anpassen. Dazu können mehr Zucker oder Sojasauce hinzugefügt werden.

  5. Abkühlen lassen:
    Die Sauce vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Während des Abkühlens wird sie weiter andicken.

Dieses Rezept ist sehr flexibel. Wer die Sauce besonders dunkel und intensiv möchte, kann Zuckerkulör (Karamellzucker) hinzufügen. Dies ist in der Henssler-Sauce enthalten und verleiht der Sauce ihre typische Farbe. Zitronensaft ist ebenfalls ein Bestandteil der kommerziellen Sauce und kann optional hinzugefügt werden, um die Geschmacksschärfe zu erhöhen.

Tipps für die Selbstherstellung

  • Zuckerkulör: Verleiht der Sauce eine dunklere Farbe, ist jedoch geschmacksneutral. Ideal für optisch ansprechende Gerichte.
  • Mirin: Verleiht der Sauce eine süß-fruchtige Note. Wer keinen Mirin zur Hand hat, kann alternativ Apfelmost oder Honig verwenden.
  • Sesamöl: Für ein intensiveres Aroma kann Sesamöl hinzugefügt werden, besonders wenn die Sauce als Garnierung genutzt wird.

Lagerung

Selbst hergestellte Teriyaki-Sauce hält sich im Kühlschrank etwa eine Woche. Für eine längere Haltbarkeit kann sie auch eingefroren werden.

Teriyaki-Sauce in anderen Gerichten verwenden: Rumpsteak mit Sauce

Ein weiteres Rezept, in dem Teriyaki-Sauce hervorragend zur Geltung kommt, ist das Rumpsteak mit Teriyaki-Sauce. Dieses Gericht ist besonders bei Fleischliebhabern beliebt und lässt sich mit einfachen Zutaten zubereiten.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 4 Rumpsteaks à 250 g
  • 250 ml Mirin
  • 250 ml Wasser
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Sojasauce
  • 250 g Zucker
  • 40 g Speisestärke
  • etwas Öl zum Braten
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung

  1. Sauce herstellen:
    Mirin in einem Topf zum Kochen bringen. Wasser, Brühe, Sojasauce und Zucker hinzugeben und ca. 5 Minuten einkochen lassen. Die Speisestärke in etwas kaltem Wasser auflösen und zur Sauce geben, um sie zu binden.

  2. Steak zubereiten:
    Die Rumpsteaks parieren und in gleich große Portionen teilen. Anschließend in den Ofen schieben, um sie rückwärts zu garen. Nach etwa 45 Minuten aus dem Ofen nehmen und in einer Pfanne scharf anbraten.

  3. Ablöschen mit Sauce:
    Die Teriyaki-Sauce über die Steaks gießen und kurz ablöschen lassen.

  4. Garnieren:
    Mit etwas Sesam bestreuen und servieren.

Dieses Gericht ist besonders eindrucksvoll, wenn es als Hauptgericht serviert wird. Die Kombination aus saftigem Rumpsteak und scharf-süßer Sauce schafft einen harmonischen Geschmack, der sich auch für festliche Anlässe eignet.

Geschmacksverfeinerung und Anpassung

Die Teriyaki-Sauce ist in ihrer Grundform bereits sehr ausgewogen, doch durch geschickte Anpassungen kann der Geschmack individuell verfeinert werden. Hier sind einige Tipps:

  • Zusatz von Knoblauch und Ingwer: Diese Zutaten verleihen der Sauce ein frisches Aroma und sorgen für eine zusätzliche Geschmacksschärfe.
  • Zitronensaft oder Limettensaft: Verleihen der Sauce eine leichte Säure, die den süßen Noten entgegenwirkt und den Geschmack ausbalanciert.
  • Sesamöl: Für ein intensiveres Aroma eignet sich Sesamöl. Es verleiht der Sauce eine nussige Note und ist ideal für Garnierungen.
  • Scharfheit: Wer die Sauce scharfer mag, kann Chiliflocken oder Chilipaste hinzufügen.

Fazit

Steffen Hensslers Teriyaki-Sauce ist ein vielseitiges Rezept, das sich sowohl in der Form der Selbstherstellung als auch in der kommerziellen Variante als unverzichtbar in der modernen Küche erweist. Ob als Begleiter zu Hähnchen, Rumpsteak oder Gemüse – die Sauce ist ein geschmackliches Highlight, das durch ihre Kombination aus Süße, Salzigkeit und Säure besticht. Mit einfachen Zutaten und flexibler Anpassungsmöglichkeit ist sie ideal für Hobbyköche, die ihre Gerichte aufwerten möchten.

Quellen

  1. Hensslers Teriyaki Chicken-Rezept
  2. Schnelles Teriyaki-Saucen-Rezept
  3. Rezeptdiskussion Teriyaki-Sauce
  4. Grundrezept Teriyaki-Sauce
  5. Rumpsteak mit Teriyaki-Sauce
  6. Teriyaki-Sauce-Rezept und Tipps

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