Klassische Remoulade nach Martina und Moritz: Ein Rezept mit Geschmack und Vielseitigkeit

Die Remoulade ist eine vielseitig einsetzbare Sauce, die sowohl als Dip, Dressing oder Beilage fungiert und traditionell in der deutschen Küche eine wichtige Rolle spielt. Besonders in Kombination mit Fisch, Roastbeef oder Kartoffelsalat ergibt sie ein harmonisches Geschmackserlebnis. Martina und Moritz, zwei der beliebtesten Köche der deutschen TV-Landschaft, haben sich mit ihrer Version der Remoulade einen Namen gemacht. Ihr Rezept ist einfach, aber durch die richtige Kombination aus Mayonnaise, Kräutern, Gurken, Zwiebeln und weiteren Aromen ein Genuss für die Sinne. In diesem Artikel wird das Rezept sowie einige Variationen, Tipps zur Zubereitung und passende Beilagen ausführlich vorgestellt.

Die Grundzutaten der Remoulade

Die Remoulade basiert auf Mayonnaise als Grundlage, die durch weitere Zutaten wie Gurken, Zwiebeln, Kräuter und Gewürze verfeinert wird. Je nach Variante und Geschmack können auch Eier, Senf, Kapern oder Sardellenfilets hinzugefügt werden. Im Rezept von Martina und Moritz (Quelle 1) wird die Remoulade besonders aromatisch durch Petersilie, Gurkenwürfel und Zwiebeln. Die Sauce wird nach dem Mischen noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, um den individuellen Geschmack zu berüsen.

Im Rezept von Oma (Quelle 5) wird hingegen auch Mayonnaise mit hartgekochten Eiern kombiniert, um die Konsistenz und Geschmackstiefe der Sauce zu verbessern. Zudem können in manchen Varianten auch Kapern oder Sardellenfilets hinzugefügt werden, um die Sauce herzhafter zu gestalten.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Verwendung von Joghurt. Im Rezept von Emmi (Quelle 6) wird griechischer Joghurt mit Mayonnaise kombiniert, was die Sauce cremiger und leichter macht. Dies ist eine gute Alternative für diejenigen, die eine etwas leichtere Variante der Remoulade bevorzugen.

Zubereitung der Remoulade nach Martina und Moritz

Die Zubereitung der Remoulade nach Martina und Moritz ist einfach und schnell. In Quelle 1 wird das Rezept wie folgt beschrieben:

  1. Zwiebeln schneiden: Eine halbe Zwiebel wird in Streifen geschnitten und anschließend in kleine Würfel gehackt.
  2. Gurken kleinschneiden: Eine kleine Gurke wird in Streifen und dann in kleine Würfel geschnitten.
  3. Kräuter hacken: Petersilie wird fein gehackt.
  4. Mayonnaise einrühren: In eine Schüssel wird ca. 1/4 Liter selbstgemachte Mayonnaise gegeben.
  5. Zutaten hinzufügen: Die Zwiebelwürfel, Gurkenwürfel und gehackte Petersilie werden hinzugefügt.
  6. Mischen: Alles wird gut miteinander vermengt.
  7. Abschmecken: Danach wird die Remoulade mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, je nach Geschmack.

Ein weiterer Tipp von Martina und Moritz lautet, dass die Remoulade mit Eigelb angesetzt wird, um sie fester und dicker zu machen. Wenn man jedoch eine leichtere Variante möchte, kann man auch ein ganzes Ei verwenden, was die Sauce etwas flüssiger macht (Quelle 2).

Verfeinerungen und individuelle Anpassungen

Martina und Moritz empfehlen, die Remoulade individuell nach Geschmack zu verfeinern. Dies bedeutet, dass zusätzliche Zutaten wie Salz, Pfeffer, Senf oder Gurkenwasser hinzugefügt werden können. In Quelle 6 wird beispielsweise auch ein Schuss Gurkenwasser empfohlen, das aus dem Einmachglas der Cornichons stammt und durch Essig und Gewürze zusätzlichen Geschmack verleiht.

Ein weiterer Tipp ist die Verwendung von Kapern oder Sardellenfilets, die die Sauce herzhafter machen. Dies ist besonders bei Salaten oder als Dip mit Fisch eine willkommene Ergänzung. In Quelle 5 wird zudem ein kleiner Schuss Senf empfohlen, der die Sauce zusätzlich in Geschmack und Konsistenz bereichert.

Rezept-Tabelle: Klassische Remoulade nach Martina und Moritz

Zutat Menge
Mayonnaise (selbstgemacht) ca. 250 g
Petersilie ca. 2–3 Stängel, gehackt
Zwiebel 1/2, in kleine Würfel
Gurke 1 kleine, in kleine Würfel
Salz nach Geschmack
Pfeffer nach Geschmack
(Optional) Kapern 1 EL
(Optional) Senf 1 TL
(Optional) Sardellenfilets 2–3, klein

Tipps für die perfekte Remoulade

  1. Mayonnaise selbst machen: Viele Rezepte empfehlen, Mayonnaise selbst zuzubereiten, um die Sauce frisch und aromatisch zu gestalten. Ein Rezept für Mayonnaise ist nicht Teil der Quellen, aber es ist empfehlenswert, die Mayonnaise mit Eigelb, Öl, Salz und Essig herzustellen.
  2. Gurken und Zwiebeln frisch verwenden: Die Frische der Zutaten ist entscheidend für den Geschmack. Verwenden Sie daher am besten frische Gurken und Zwiebeln, die vor dem Hinzufügen zur Sauce gewaschen und gut getrocknet sind.
  3. Die Sauce vor dem Servieren durchziehen lassen: Lassen Sie die Remoulade nach dem Mischen für etwa 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen. Dies ermöglicht es den Aromen, sich zu entfalten und die Sauce schmeckt harmonischer.
  4. Die Sauce nicht zu stark abschmecken: Da Remoulade bereits eine recht würzige Sauce ist, empfiehlt es sich, vorsichtig mit Salz und Pfeffer umzugehen. Probieren Sie vor dem Endverzehr, ob die Sauce für Ihren Geschmack ausgewogen ist.
  5. Die Sauce rechtzeitig herstellen: Da Remoulade nach dem Zubereiten nur ca. 1 Woche im Kühlschrank haltbar ist, sollte sie rechtzeitig vor dem Verzehr zubereitet werden. Achten Sie darauf, die Sauce in einem verschlossenen Behälter aufzubewahren und bei Bedarf immer einen sauberen Löffel zu verwenden.

Kombinationen und passende Gerichte

Die Remoulade eignet sich hervorragend als Beilage zu verschiedenen Gerichten. Im Rezept von Martina und Moritz wird sie zu einem Cordon-Bleu vom Sellerie serviert (Quelle 4). Dies ist eine ungewöhnliche, aber leckere Kombination, die den herzhaften Geschmack der Remoulade gut abrundet.

Ein weiteres klassisches Gericht, das sich gut mit Remoulade kombinieren lässt, ist Roastbeef. In Quelle 5 wird erwähnt, dass Remoulade ein idealer Begleiter für Roastbeef ist. Sie passt auch gut zu Rinderschmorbraten, Fischstäbchen aus Räucherfisch oder Lachs auf Ofengemüse.

Ein weiteres Rezeptvorschlag ist die Kombination mit Kartoffelsalat. Martina empfiehlt dazu, den Kartoffelsalat warm zu servieren, damit er besonders aromatisch ist. Der Salat wird mit Kräutern und Gurkenwürfeln verfeinert, was dem Gericht eine leichte und herzhafte Note verleiht (Quelle 4).

Rezept für Remoulade mit Joghurt

Für eine leichtere Variante der Remoulade kann griechischer Joghurt verwendet werden. Dies ist besonders für diejenigen, die eine etwas cremigere, aber nicht zu fette Sauce bevorzugen. Im Rezept von Emmi (Quelle 6) wird diese Kombination beschrieben:

  1. Mayonnaise und Joghurt vermischen: In einer Schüssel werden 200 g Mayonnaise mit 100 g griechischem Joghurt vermengt.
  2. Weitere Zutaten hinzufügen: 1 kleine Zwiebel, 2–3 Cornichons, 1 EL gehackte Kräuter (z. B. Petersilie, Schnittlauch) und 1 EL Kapern werden hinzugefügt.
  3. Abschmecken: Danach wird Salz, Pfeffer und Gurkenwasser nach Geschmack hinzugefügt.
  4. Durchziehen lassen: Die Sauce wird für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt, bevor sie serviert wird.

Haltbarkeit und Lagerung

Selbstgemachte Remoulade hat eine begrenzte Haltbarkeit. Sie sollte kühl gelagert werden und innerhalb von etwa 1 Woche verbraucht werden. Achten Sie darauf, dass die Sauce in einem verschlossenen Behälter aufbewahrt wird, um die Frische zu bewahren. Beim Entnehmen der Sauce sollten immer saubere Utensilien verwendet werden, um eine Kontamination zu vermeiden.

Schlussfolgerung

Die Remoulade ist eine vielseitige Sauce, die sich sowohl als Beilage als auch als Dip oder Dressing eignet. Martina und Moritz haben mit ihrem Rezept eine klassische, aber dennoch leckere Variante geschaffen, die sich durch ihre einfache Zubereitung und aromatische Kombination auszeichnet. Die Sauce kann individuell an den Geschmack angepasst werden und passt zu vielen Gerichten, von Fisch über Roastbeef bis hin zu Kartoffelsalat. Mit Tipps zur Zubereitung und Lagerung lässt sich die Remoulade optimal genießen, sei es in der Familie oder bei festlichen Anlässen.

Quellen

  1. Remoulade Rezept von Martina und Moritz
  2. Martina und Moritz – Cordon Bleu aus Auberginen mit Kräuter-Remoulade
  3. Martina und Moritz – Remoulade Rezepte
  4. Kochen mit Martina und Moritz – Sellerie-Cordon-Bleu mit Kräuter-Dip
  5. Omas Remoulade-Rezept
  6. Emmi’s schnelles Remoulade-Rezept

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