Terrassenplätzchen sind eine beliebte Tradition, insbesondere in der Weihnachtsbäckerei. Die Kombination aus knusprigem Mürbeteig, fruchtiger Füllung und optisch ansprechender Präsentation macht diese Kekse zu einem Highlight auf jedem Plätzchenteller. In diesem Artikel werden verschiedene Rezepte, Zubereitungsschritte, Tipps sowie Varianten vorgestellt, die sich aus den bereitgestellten Quellen ableiten.
Was sind Terrassenplätzchen?
Terrassenplätzchen bestehen aus drei Keksen unterschiedlicher Größe, die übereinander gestapelt werden. Die Füllung, meist Marmelade oder Gelee, hält die Kekse zusammen und verleiht dem Gebäck zusätzlichen Geschmack. Sie sind einfach in der Herstellung und können kreativ gestaltet werden, um individuelle Vorlieben oder Anlässe abzubilden.
Die Kekse sind nicht nur lecker, sondern auch optisch ansprechend. Sie eignen sich hervorragend als Geschenk, für die Tischdekoration oder einfach als süße Ablenkung in der Weihnachtszeit.
Grundrezept für Terrassenplätzchen
Im Folgenden wird ein grundlegendes Rezept beschrieben, das sich aus mehreren der bereitgestellten Quellen ableitet. Es ist einfach nachzubacken und erlaubt viele kreative Variationen.
Zutaten
Für den Teig:
- 300 g Mehl
- 1 TL Backpulver (oder Weinsteinbackpulver)
- 100 g Zucker (oder Puderzucker)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 1 Ei
- 150 g weiche Butter (zimmerwarm)
Für die Füllung:
- ca. 80 g Konfitüre oder Gelee (z. B. Himbeere, Kirsche, Erdbeere oder Glühweingelee)
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
Teig herstellen:
Mehl mit Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Salz, Ei und Butter in Stücken zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30–60 Minuten im Kühlschrank kaltstellen. Dieser Schritt ist wichtig, da er den Teig geschmeidiger macht und das Ausrollen erleichtert.Plätzchen ausstechen:
Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig auf ca. 2–3 mm Dicke ausrollen. Mit einem Keksausstecher Plätzchen in drei verschiedenen Größen (z. B. 1,5 cm, 3 cm und 4 cm) ausstechen. Klassisch sind runde Kekse mit Wellenrand, aber es können auch Sterne oder andere Formen verwendet werden.Backen:
Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Plätzchen darauf verteilen und im vorgeheizten Backofen (180 °C, Ober- und Unterhitze oder 160 °C Umluft) ca. 10 Minuten backen. Das Backblech danach auf einen Kuchenrost ziehen, damit die Kekse vollständig abkühlen können.Füllen und Stapeln:
Konfitüre oder Gelee glatt rühren. Vom mittleren Plätzchen die Unterseite damit bestreichen und es auf das größte Plätzchen setzen. Wiederholen mit dem kleinsten Plätzchen, indem man auch dessen Unterseite bestreicht und es auf das mittlere Plätzchen setzt. Alternativ können auch nur zwei Kekse übereinander gestapelt werden.Bestäuben:
Die fertigen Terrassenplätzchen mit Puderzucker bestäuben, um sie optisch ansprechender und zusätzlich süß zu machen.
Variante mit Glühweingelee
Eine besondere Variante der Terrassenplätzchen wird in einer Quelle beschrieben, bei der Glühweingelee als Füllung verwendet wird. Dies verleiht den Keksen einen zusätzlichen Geschmack und ist besonders in der Adventszeit beliebt.
Zutaten
- 1 Vanilleschote
- 250 g Butter (zimmerwarm)
- 100 g Puderzucker
- Salz
- 2 Eigelbe (Größe M)
- 300 g Mehl
- 50 g Speisestärke
- ca. 80 g Glühweingelee
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
Vanillemark herstellen:
Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Dieses wird zusammen mit dem Puderzucker, Salz und Butter in Stücken in eine Schüssel gegeben.Teig herstellen:
Mit den Knethaken des Handrührgeräts die Zutaten vermengen. Eigelbe zugeben und unterarbeiten. Mehl und Stärke nach und nach zugeben und den Teig mit den Knethaken und anschließend mit den Händen verkneten.Teig kühlen:
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank kaltstellen.Ausrollen und ausstechen:
Arbeitsfläche bemehlen, Teig auf ca. 2–3 mm Dicke ausrollen und Plätzchen in drei verschiedenen Größen ausstechen.Backen und füllen:
Backbleche mit Backpapier auslegen und die Plätzchen bei 180 °C ca. 10 Minuten backen. Nach dem Abkühlen Glühweingelee auf die Plätzchen verteilen und zu Terrassen stapeln.Bestäuben:
Die Terrassenplätzchen mit Puderzucker bestäuben.
Tipps und Tricks
Einige Tipps aus den bereitgestellten Quellen können dabei helfen, die Terrassenplätzchen perfekt zu backen:
- Butter: Verwende immer zimmerwarme Butter, um den Teig glatt und geschmeidig zu machen.
- Marmelade oder Gelee: Wähle eine Sorte ohne Kerne oder Stücken. Alternativ kann die Konfitüre durch ein Sieb passiert werden.
- Teig kühlen: Der Kühlschrankruhzeit ist wichtig, da sie den Teig formstabil macht und das Ausstechen erleichtert.
- Backzeit: Überbackene Kekse werden trocken. Es ist wichtig, die Backzeit zu überwachen.
- Formen: Runde Plätzchen mit Wellenrand sind traditionell, aber es können auch Sterne, Herzen oder andere Formen verwendet werden.
Alternative Füllungen
Neben Marmelade und Gelee können auch andere süssere Füllungen verwendet werden, um die Terrassenplätzchen abzuwandeln:
- Nutella oder Nougat: Eines der Quellen erwähnt, dass diese Alternativen gut funktionieren, besonders für alle, die keine Marmelade mögen.
- Pistazien- oder Mandelcreme: Diese süssen Aufstriche verleihen den Keksen eine nussige Note und passen gut zu Butterteig.
- Lebkuchengeschmack: Ein weiterer Vorschlag ist die Verwendung von Lebkuchengeschmack, der in Kombination mit Butterteig besonders harmonisch ist.
Die Füllung kann nach individuellem Geschmack gewählt werden, was die Terrassenplätzchen zu einer individuellen, kreativen Backaktion macht.
Spezielle Anpassungen
Einige Quellen erwähnen auch Anpassungen für besondere Ernährungsweisen oder besondere Anlässe:
- Low-Carb-Variante: Eine Quelle erwähnt, dass Terrassenplätzchen auch in einer Low-Carb-Version hergestellt werden können. Dies ist jedoch nicht näher spezifiziert, da keine genauen Rezeptdetails enthalten sind. Für eine Low-Carb-Variante kann z. B. Mehl durch Kokosblütenzucker oder andere kohlenhydratarme Alternativen ersetzt werden.
- Für Kinder: Terrassenplätzchen sind aufgrund ihrer einfachen Herstellung und der optischen Attraktivität ideal für Kinder. Sie können auch mit farbiger Konfitüre oder Frosting dekoriert werden.
- Geschenkverpackung: Terrassenplätzchen können in Schachteln oder Dosen verpackt werden, um sie als Geschenk weiterzugeben. Einige Quellen erwähnen, dass die Gläser mit Gelee oder Konfitüre, die für die Füllung verwendet werden, weiterverwendet werden können.
Fazit
Terrassenplätzchen sind eine köstliche und optisch ansprechende Variante klassischer Plätzchen. Sie sind einfach herzustellen, lassen sich individuell gestalten und eignen sich hervorragend für die Weihnachtsbäckerei oder als Geschenk. Mit dem Grundrezept und den verschiedenen Varianten, die in den bereitgestellten Quellen beschrieben werden, bietet sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, um die Terrassenplätzchen nach individuellem Geschmack zu backen.
Ob mit klassischer Marmelade, Glühweingelee oder alternativen Füllungen – Terrassenplätzchen sind immer ein willkommenes Highlight auf dem Plätzchenteller.