Vegane und vegetarische Burger haben sich in den letzten Jahren als leckere und gesunde Alternative zu herkömmlichen Fleischburgern etabliert. Sie bieten nicht nur eine umweltfreundliche Option, sondern auch eine breite Palette an Geschmacksrichtungen und Nährwertprofilen. Die Rezepte, die in den nachfolgenden Quellen beschrieben werden, zeigen, wie einfach und kreativ es sein kann, leckere Bratlinge aus pflanzlichen Zutaten herzustellen.
Dieser Artikel stellt verschiedene Rezepturen für vegane und vegetarische Burger-Patties sowie passende Burger-Buns und Soßen vor. Zudem werden Tipps zur Zubereitung, nützliche Anpassungen für veganen Genuss und Empfehlungen zur Speicherung gegeben.
Veggie-Burger aus Kidneybohnen
Ein beliebter Ausgangspunkt für vegane und vegetarische Burger sind Bohnen. Die Rezepte aus Quelle [1] und Quelle [4] zeigen, wie Kidneybohnen zu leckeren Patties verarbeitet werden können.
Zutaten (für 4 Portionen):
- 240 g Kidneybohnen
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 50 g Emmerflocken
- 2 Eier (bei veganer Variante stattdessen 2 EL Kartoffelmehl mit 1 EL Wasser)
- 1 TL edelsüße Paprika
- 1 TL Kümmel
- Salz und Pfeffer
Zubereitung:
- Die Kidneybohnen abspülen und in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken.
- Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
- Emmerflocken, Eier, Paprika, Kümmel, Salz und Pfeffer hinzufügen und alles gut vermengen.
- Die Masse zu vier Patties formen und etwa 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
- Die Patties in einer Pfanne bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie goldbraun sind.
Diese Patties können mit Salatblättern, Tomaten, Avocado oder anderen Beilagen kombiniert werden. Ein passender Joghurt-Dip mit Ketchup und Gewürzgurken sorgt für zusätzlichen Geschmack.
Vegane Burger aus Kartoffeln
Quelle [2] beschreibt ein Rezept für einen rein pflanzlichen Burger, der aus Kartoffeln hergestellt wird. Dieses Rezept ist ideal für alle, die auf Eier oder Milchprodukte verzichten möchten.
Zutaten (für 4 Portionen):
- 400 g festkochende Kartoffeln
- 2 TL Ghee (wird bei veganer Variante durch Kokosöl ersetzt)
- 1/2 Bund Koriandergrün
- 60 g Kichererbsenmehl
- 1/2 TL Kurkuma
- 1 TL Bockshornklee
- 1/2 TL Backpulver
- 1 EL Limettensaft
- Pflanzenöl
- 4 Dinkel-Buns
Zubereitung:
- Die Kartoffeln schälen, vierteln und etwa 1 Stunde indirekt grillen oder dämpfen.
- Die weichen Kartoffeln mit Ghee in einer Schüssel zerstampfen und mit Salz würzen.
- Koriandergrün fein hacken und unter die Masse mischen.
- Kichererbsenmehl, Kurkuma, Bockshornklee, Backpulver, Salz und Limettensaft hinzufügen. Alles mit Wasser zu einem glatten Teig rühren.
- Aus der Masse vier Bratlinge formen und diese auf einer Plancha oder Pfanne etwa 10 Minuten pro Seite anbraten.
- Die Bratlinge in Dinkel-Buns servieren und mit Spinatblättern, Sprossen, scharfem Möhrenpüree und Minze-Chutney belegen.
Vegetarische Bratlinge aus Quinoa, Kichererbsen und Walnüssen
Quelle [3] bietet ein Rezept für vegetarische Bratlinge, die aus Quinoa, Kichererbsen und Walnüssen hergestellt werden. Dieser Burger ist reich an Proteinen und Geschmack.
Zutaten (für 5–6 Portionen):
- 70 g rote Quinoa
- 140 g Kichererbsen aus der Dose
- 40 g Walnüsse
- 40–50 g Semmelbrösel
- 1 kleine Zwiebel
- 2 EL Fenchelsamen
- 1 Karotte
- 3 EL Weißweinessig
- Saft einer halben Zitrone
- 1 Ei (oder 2 EL Kartoffelmehl mit 1 EL Wasser für veganen Genuss)
- Optional: 1 kleine frische Rote Bete
- Paprikapulver, Salz, Pfeffer
Zubereitung:
- Die Quinoa kochen, abspülen und in kleine Würfel schneiden.
- Die Karotte und Rote Bete ebenfalls in kleine Würfel schneiden und etwa 20 Minuten im Ofen garen, bis sie leicht gebräunt sind.
- Kichererbsen, Walnüsse, Semmelbrösel, Zwiebel, Fenchelsamen, Essig, Zitronensaft, Ei und die gewürfelten Gemüsestücke in eine Schüssel geben. Alles gut vermengen.
- Aus der Masse Patties formen und bei 180 °C im Ofen etwa 15–20 Minuten backen.
- Die Patties mit Salat, Burgersemmeln, Käse (optional) und Burgersauce servieren.
Vegane Burger-Patties aus Haferflocken und Kidneybohnen
Quelle [4] beschreibt eine weitere Variation, bei der Haferflocken als Grundlage für die Patties dienen. Diese Mischung sorgt für eine knusprige Textur und reichhaltigen Geschmack.
Zutaten (für 10 Patties):
- 1 kg Bio-Haferflocken
- 800 g Bio-Kidneybohnen (2 Dosen à 400 g)
- 20 g Bio-Chiasamen
- 2 mittelgroße Karotten
- 1 kleine rote Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 3 g Rauchsalz
- 10 g Salz
- 7 g Pfeffer
Zubereitung:
- Die Chiasamen in Wasser einweichen lassen.
- Haferflocken in eine Schüssel geben und mit einer Kaffeemühle oder Mörser zerkleinern.
- Karotten raspeln, Zwiebel und Knoblauch grob schneiden.
- Alle Zutaten zusammen mit Salz, Pfeffer und Rauchsalz zu einer glatten Masse kneten.
- Aus der Masse Patties formen und diese in Sonnenblumenöl goldbraun braten.
Vegane Burgersoße:
- 200 ml Bio-Sojacreme
- 1/2 Bund frische Kräuter
- 1/2 Zitrone, ausgepresst
- 20 ml Gurkenwasser
- Salz und Pfeffer
Alle Zutaten mit einem Stabmixer zu einer cremigen Soße verarbeiten. Diese kann auf die Burger-Buns gestrichen werden.
Classic Veggie-Burger
Quelle [5] beschreibt einen einfachen, aber leckeren Veggie-Burger, der aus bereits fertigen Burger-Scheiben besteht. Dieses Rezept ist ideal für die schnelle Variante, wenn keine Zeit für die Herstellung von Patties besteht.
Zutaten (für 2 Portionen):
- 2 Tomaten
- Salatblätter
- 2 Gewürzgurken
- 2 K-take it veggie Burger-Scheiben
- 2 EL Sonnenblumenöl
- Salz und Pfeffer
- 2 Hamburger Brötchen mit Sesam
- 2 TL mittelscharfer Senf
- 2 EL Ketchup
- 2 EL Röstzwiebeln
Zubereitung:
- Tomaten und Salat waschen. Tomaten in Scheiben schneiden, Salat in mundgerechte Stücke zupfen.
- Die Burger-Scheiben in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.
- Brötchen halbieren und mit Senf bestreichen. Ketchup auf die untere Hälfte verteilen.
- Salat, Tomatenscheiben, Gurkenstreifen und Röstzwiebeln belegen. Die obere Brötchenhälfte darauf legen und servieren.
Tipp: Selbermachen lohnt sich
Quelle [3] betont, dass es sich lohnt, Burger-Patties selbst zu machen. Selbst hergestellte Patties sind nicht nur frischer, sondern oftmals leckerer und einfacher an die eigenen Vorlieben anzupassen. Zudem lassen sie sich gut einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen.
Vorteile von selbstgemachten Patties:
- Frische: Selbstgemachte Patties sind frisch und können nach Wunsch gewürzt werden.
- Kosten: Im Vergleich zu fertigen Patties aus dem Laden sind selbstgemachte oft günstiger.
- Flexibilität: Sie können individuell auf die Ernährungsgewohnheiten abgestimmt werden.
- Speicherung: Sie lassen sich gut einfrieren und über mehrere Wochen lagern.
Nährwerte
Quelle [5] bietet Nährwertangaben für den Classic Veggie-Burger:
- Pro Portion:
- Kcal: 573
- Kohlenhydrate: 52 g
- Eiweiß: 24 g
- Fett: 28 g
Diese Werte sind als Orientierung zu verstehen. Bei selbstgemachten Patties können sie je nach Zutaten variieren.
Anpassungen für vegane Ernährung
Um einen vegetarischen Burger in einen veganen zu verwandeln, genügen oft wenige Anpassungen:
- Eier ersetzen: Bei Rezepten, die Eier enthalten, können diese durch Kartoffelmehl oder Leinsamen ersetzt werden.
- Milchprodukte weglassen: Joghurt, Käse und Senf können durch pflanzliche Alternativen ersetzt werden.
- Fette pflanzlich: Ghee kann durch Kokosöl ersetzt werden.
- Zutaten veganisieren: Alle tierischen Zutaten wie Eier, Milchprodukte oder Ghee sollten durch pflanzliche Alternativen ersetzt werden.
Tipps für die Zubereitung
- Konsistenz der Masse: Um Patties zu formen, sollte die Masse gut zusammenhalten. Falls sie zu weich ist, kann man Semmelbrösel oder Chiasamen hinzufügen.
- Würzen: Je nach Geschmack können zusätzliche Gewürze wie Zimt, Kurkuma oder Knoblauch hinzugefügt werden.
- Backen oder Braten: Patties können sowohl in der Pfanne gebraten als auch im Ofen gebacken werden. Beide Methoden ergeben unterschiedliche Texturen.
- Vorbereitung: Für größere Mengen lohnt es sich, die Patties bereits vorzubereiten und einzufrieren. Sie lassen sich gut einfrieren und später bei Bedarf braten oder backen.