Der romantische Film „Rezept zum Verlieben“ (Originaltitel: No Reservations) ist ein Remake des deutschen Films „Bella Martha“ von 2001. Unter der Regie von Scott Hicks erzählt die Geschichte von Kate Armstrong, einer hochmotivierten, aber emotional distanzierten Meisterköchin, die im Laufe der Handlung eine emotionale und berufliche Wandlung erfährt. Im Fokus dieses Artikels steht die Besetzung des Films und die Schauspieler, die die verschiedenen Charaktere verkörpern.
Die Hauptdarsteller
Die Darstellerin der Protagonistin, Kate Armstrong, ist Catherine Zeta-Jones, eine britische Schauspielerin, die für ihre Rollen in Filmen wie Chicago und The Mask bekannt ist. Zeta-Jones wird in der Filmkritik bemerkt, dass sie zwar optisch beeindruckend ist, aber nicht unbedingt die ideale Besetzung für eine Frustrolle ist. Zudem wird kritisiert, dass sie als Köchin nicht besonders glaubwürdig wirkt. Ihr Gegenüber ist Aaron Eckhart, der die Rolle des charmanten und gewitzten Ko-Kochs Nick Palmer spielt. Eckhart wird in der Kritik positiv erwähnt, insbesondere in Bezug auf seine chemische Verbindung mit Zeta-Jones.
Abigail Breslin, die als Zoe, die neunjährige Nichte von Kate, auftritt, ist ebenfalls eine bekanntere Schauspielerin. Sie bekam eine Oscar-Nominierung für ihre Rolle in Little Miss Sunshine. Ihre Leistung wird in mehreren Quellen als charmant und emotional bewegend gelobt.
Weitere wichtige Rollen
Neben den Hauptdarstellern gibt es eine Vielzahl weiterer Charaktere, die zur Handlung beitragen:
- Patricia Clarkson verkörpert Paula, Kates ältere Schwester, deren Tod den Ausgangspunkt der Geschichte bildet.
- Bob Balaban spielt den Therapeuten von Kate, eine Rolle, die in der Kritik als belanglos bezeichnet wird.
- Jenny Wade und Lily Rabe übernehmen kleinere, aber wichtige Rollen im Restaurant und in Kates privatem Umfeld.
- Brían F. O’Byrne ist als Sean, ein weiterer Ko-Koch im Restaurant, zu sehen.
- Zoë Kravitz ist als Babysitterin zu Gast und tritt in einer Nebenrolle auf.
- Eric Silver und John McMartin spielen ebenfalls kleinere Rollen, wobei Silver Kates Vater verkörpert.
Bewertung der Besetzung
Die Kritik zur Besetzung des Films ist gemischt. Einerseits wird die Leistung von Abigail Breslin als emotional bindend und charakterstark gelobt. Andererseits wird Catherine Zeta-Jones, obwohl als attraktive Darstellerin hervorgehoben, als weniger glaubwürdig als Köchin und Frustrolle angesehen. Einige Kritiker bemängeln, dass die Darsteller nicht die notwendige Komödienkompetenz mitbringen, was sich negativ auf das Tempo und die Wirkung des Films auswirkt.
Die Regie und das Drehbuch
Scott Hicks, der Regisseur des Films, ist bekannt für seine Arbeit an Shine, einem Oscar-prämierten Film über einen jungen Pianisten. Er gilt als Experte für die Darstellung außergewöhnlicher Charaktere. Im Rahmen der Kritik wird erwähnt, dass er zwar visuell überzeugend arbeitet, aber nicht die nötigen komödiantischen Mittel hat, um die Stärken der Besetzung optimal hervorzuheben.
Das Drehbuch stammt von Carol Fuchs, die auf der Vorlage „Bella Martha“ von Sandra Nettelbeck arbeitete. Die deutsche Vorlage des Films wird von einigen Kritikern als stärker und authentischer angesehen, was sich in der deutschen Produktion besser widerspiegelte. Ein Kritiker betont, dass das Drehbuch des Remakes nicht über das Schattenbild des Originals hinausgeht und die Geschichte zudem zu langsam in die Gänge kommt.
Fazit
„Rezept zum Verlieben“ ist ein romantischer Film, der sich um die Themen Liebe, Familie, und die Balance zwischen Beruf und Privatleben dreht. Die Besetzung des Films umfasst eine Mischung aus etablierten und jungen Schauspielern, wobei die Darsteller wie Abigail Breslin und Aaron Eckhart positiv hervorstechen. Catherine Zeta-Jones, obwohl optisch beeindruckend, wird in der Kritik als weniger glaubwürdig als Köchin angesehen. Die Regie von Scott Hicks wird als visuell ansprechend, aber emotional und komödiantisch weniger überzeugend bewertet.
Trotz der kritischen Stimmen bleibt der Film ein unterhaltsames Werk, das auf humorvolle Weise die Themen der persönlichen und beruflichen Entwicklung behandelt. Obwohl es im Vergleich zum Original „Bella Martha“ an Schwung und Originalität fehlt, bietet „Rezept zum Verlieben“ eine willkommene Abwechslung für Fans romantischer Komödien.