Infrarotgrillen hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen, da es eine innovative und effiziente Art und Weise bietet, Fleisch, Geflügel und andere Lebensmittel zuzubereiten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Gas- oder Holzkohlegrills bietet Infrarotgrillen eine schnelle, gleichmäßige Wärmeverteilung und ermöglicht es, die Aussenhaut des Grillgutes bereits in kürzester Zeit zu versiegeln, sodass das Innere saftig bleibt. In diesem Artikel werden die Grundlagen des Infrarotgrillens erläutert, einige Rezepte vorgestellt und Tipps zur optimalen Nutzung gegeben.
Wie funktioniert Infrarotgrillen?
Infrarotgrillen arbeitet mit speziellen Brennern, die Wärme im Infrarotbereich abstrahlen. Diese Wärme wird direkt auf das Grillgut übertragen, ohne dass eine direkte Flamme oder Rauchbildung erforderlich ist. Dadurch entsteht eine gleichmäßige Hitze, die das Grillgut bereits in kürzester Zeit versiegelt und so das Austreten von Saft verhindert.
Laut den Anweisungen in den Quellen ist das Grillgut auf einem Infrarotgrill bis zu 50 % saftiger und die Garzeiten sind erheblich kürzer als bei herkömmlichen Grills. Zudem ist die Reinigung einfacher, da sich weniger Ruß und Fett auf dem Grillrost ablagert.
Ein weiterer Vorteil ist, dass das Anhaften der Lebensmittel am Rost reduziert wird, wenn man vor und nach dem Grillen mit hoch erhitzbarem Speiseöl wie Raps- oder Erdnussöl bestreicht. Zudem wird empfohlen, den Grill mit geschlossenem Deckel zu arbeiten, damit das Grillgut schneller gar wird.
Vorteile des Infrarotgrillsystems
Laut Quelle [2] bietet das TRU-Infrared™ Grillsystem fünf Vorteile:
- Bis zu 50 % saftigeres Grillgut: Die schnelle Versiegelung der Aussenhaut hält das Innere feucht.
- 100 % gleichmäßige Hitze: Die Wärme wird über den gesamten Grillrost gleichmäßig verteilt.
- Kein Aufflammen: Durch die gleichmäßige Wärmeverteilung wird verhindert, dass sich Fettreste entzünden.
- Leichte Reinigung: Weniger Ruß und Fett sorgen für eine bessere Handhabung nach dem Grillen.
- Bis zu 30 % sparsamer im Verbrauch: Die kürzeren Garzeiten und die geringere Brennerleistung führen zu einem niedrigeren Gasverbrauch.
Diese Vorteile machen das Infrarotgrillen besonders attraktiv für Einsteiger und Profis gleichermaßen.
Grundlegende Tipps für das Infrarotgrillen
Um das volle Potential des Infrarotgrills auszuschöpfen, sind einige grundlegende Tipps hilfreich:
- Grillrost vorbereiten: Vor dem Grillen mit hoch erhitzbarem Speiseöl bestreichen, um Anhaften zu vermeiden.
- Deckel geschlossen halten: Dies beschleunigt den Garprozess und hilft, die Hitze gleichmäßig zu verteilen.
- Zutaten nach Garzeit abstecken: Um die optimale Garzeit zu erreichen, sollten Zutaten mit unterschiedlicher Garzeit der Reihe nach auf den Grill gelegt werden.
- Grillmuster erzeugen: Damit sich ein typisches Grillmuster (Branding) bildet, sollte jedes Stück vollständig auf einer Seite garen, bevor es gewendet wird.
- Zuckersaucen spät anwenden: Wenn eine Sauce oder Glasur mit Zucker verwendet wird, sollte diese erst in den letzten 10 Minuten der Garzeit angewendet werden, um ein Verbrennen zu vermeiden.
Diese Tipps sind in Quelle [2] zusammengefasst und gelten als bewährte Techniken, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Rezepte für den Infrarotgrill
Neben den Techniken sind auch spezielle Rezepte für den Infrarotgrill verfügbar, die auf die kürzere Garzeit und die gleichmäßige Wärmeverteilung abgestimmt sind. Hier sind einige Beispiele aus den Quellen:
1. Hamburger
Zutaten: - 1 Pfund Rinderhackfleisch - Salz und Pfeffer nach Geschmack - Rapsöl-Kochspray - Hamburger-Buns
Zubereitung: 1. Den Infrarotgrill vorheizen. Wenn der Grill über eine „Vorheizen“-Funktion verfügt, diese für 5 Minuten nutzen. Anschließend die Einstellung auf „Grill“ umstellen und erneut für 5 Minuten erwärmen. Falls der Grill keine Vorheizfunktion hat, direkt auf die höchste Stufe schalten. 2. Aus dem Hackfleisch 3–4 Burgerpattys formen. Die Pattys leicht eindrücken, um die Saftigkeit zu erhalten, und in der Mitte eine kleine Vertiefung mit dem Finger ausstechen. 3. Die Pattys auf dem vorgeheizten Grillrost platzieren und etwa 3 Minuten und 40 Sekunden grillen. Danach wenden und weitere 3 Minuten grillen. 4. Vor dem Servieren mit Salz, Pfeffer und eventuell weiteren Gewürzen bestäuben und in die Hamburger-Buns servieren.
Quelle: [1]
2. Brathähnchen auf dem Drehspieß
Zutaten: - 4 Pfund Hähnchen (Roaster) - 1 Tasse Kosher-Salz - 1 Tasse brauner Zucker - 10–15 Pfefferkörner - 2–3 gepresste Knoblauchzehen - Canola-Öl-Spray - 1 Tasse grob gemahlener schwarzer Pfeffer - Zitronenschale von 2 Zitronen
Zubereitung: 1. In einem großen Suppentopf braunen Zucker, Kosher-Salz, Pfefferkörner und Knoblauchzehen mit heißem Wasser auflösen. Danach die Zitronenschale hinzufügen. 2. Das Hähnchen in das Salzwasser geben und mit kaltem Wasser übergießen, so dass das Hähnchen vollständig bedeckt ist. Das Geflügel über Nacht im Kühlschrank marinieren. 3. Am nächsten Tag das Hähnchen mit kaltem Wasser abspülen. Butter und Rosmarin in den Hohlraum des Hähnchens geben, mit Canola-Öl besprühen und mit Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen. 4. Die Flügel und Beine mit Metzgerseil binden und auf den Drehspieß montieren. 5. Die Brenner links und rechts auf mittlere Stufe schalten und das Hähnchen auf den Drehspieß legen. Um den Reinigungsaufwand zu verringern, eine Alufolie unter den Rost legen. 6. Das Hähnchen für etwa 20 Minuten grillen. Danach mit einem Thermometer überprüfen, ob die Temperatur 170 Grad erreicht hat. Vor dem Servieren kurz abkühlen lassen.
Quelle: [1]
3. Gefülltes Steak
Zutaten: - 1 Rinderfiletsteak ohne Knochen
Zubereitung: 1. Das Steak mit hoch erhitzbarem Öl bestreichen. 2. Den Grill auf hohe Temperatur vorheizen. 3. Das Steak auf dem Rost platzieren und für etwa 3–4 Minuten auf jeder Seite grillen, bis eine goldbraune Kruste entstanden ist. 4. Mit Salz und Pfeffer bestäuben und servieren.
Quelle: [1]
Weitere Rezeptkategorien
Neben Fleischgerichten gibt es auch vegetarische Optionen, Fisch- und Meeresfrüchte-Rezepte sowie Desserts, die sich hervorragend für den Infrarotgrill eignen. Laut Quelle [3] ist die Vielseitigkeit der Rezeptsammlung eines der größten Vorteile der Infrarotgrills. Besonders bei Fischgerichten wie Lachs ist die schnelle Garzeit von Vorteil, da der Fisch nicht überkocht.
Die Rezepte werden von einem Gourmet-Team und Partnern entwickelt und regelmäßig aktualisiert. Besonders bei anspruchsvollen Gerichten, die mehrere Garphasen erfordern, ist der Infrarotgrill aufgrund der kontrollierten Wärmeverteilung einsetzbar.
Temperaturzonen und kreative Kombinationen
Ein weiterer Vorteil der Infrarotgrills ist die Möglichkeit, mehrere Temperaturzonen zu nutzen. Laut Quelle [3] ermöglichen die unterschiedlichen Brennerpositionen und die Keramik-Infrarot-Brenner eine Vielzahl an Garoptionen, von intensiver Hitze zum Anbraten bis hin zu niedrigeren Temperaturen für die langsame Garung. Dies ist besonders bei Rezepten nützlich, die verschiedene Garzeiten benötigen.
Fazit
Infrarotgrillen ist eine moderne, effiziente und vielseitige Methode, um leckere, saftige Gerichte zuzubereiten. Durch die schnelle Versiegelung der Aussenhaut des Grillgutes bleibt das Innere feucht und zart. Die gleichmäßige Wärmeverteilung und die Möglichkeit, mehrere Temperaturzonen zu nutzen, machen den Infrarotgrill zu einem vielseitigen Küchengerät, das sowohl Einsteigern als auch Profiköchen viel Freude bereitet.
Mit den richtigen Rezepten und Techniken kann man mit dem Infrarotgrill kulinarische Meisterwerke zaubern, die sich durch ihre Geschmackskomponenten und Textur hervorheben. Ob Hamburger, Brathähnchen oder gefüllte Steaks – die Vielfalt an Rezepten ist groß und lässt Raum für individuelle Kreativität.