Muffins und Pies gehören zu den Backwaren, bei denen Flexibilität, Geschmack und Einfachheit eng zusammenhängen. Die populäre Kochsendung Kochen mit Martina und Moritz von WDR hat in einer Folge gezeigt, wie sich diese Köstlichkeiten in beide Richtungen – süß und salzig – mit handlichem Material und ohne aufwendige Technik backen lassen. Ob als schnell zu transportierende Mini-Gerichte oder als Snacks zum Naschen – die Rezepte vereinen traditionelle Zutaten mit modernen Kulinarik-Trends. Hier ein Überblick über die Grundrezepte und das Know-how, das aus den Fernsehaufzeichnungen und Rezeptpublikationen hervorgeht.
Muffins: Praktische kleine Küchlein für jeden Anlass
Muffins sind eine ideale Lösung für hungrige Momente. Ob als Kaffeebegleitung, als Brotaufstrichersatz oder einfach zwischen den Mahlzeiten – diese flachen Kuchen aus Teig verbinden Handlichkeit mit Geschmack. Die Grundidee, wie Martina und Moritz sie in der Fernsehserienfolge 93 „Pies und Muffins – Süß oder Salzig – immer frisch gebacken“ (1) präsentieren, basiert auf zwei Schüsseln, einem Rührlöffel und keinem Mixer. Damit sind sie ideal für Hobbyköche und Familien.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Muffins eignen sich hervorragend für Picknicks, Büropausen oder die schnelle Vorbereitung. Zudem lassen sich die Rezepte individuell gestalten, entweder mit Süßeinlagen wie Schokolade oder Streuzucker oder mit herzhaftem Inhalt wie Schafskäse oder Gemüse. Die Grundzutaten sind in den Materialien nicht vollständig genannt, jedoch werden in den Rezepten Salz, Eier, Käse und gelegentlich Gemüse wie Kartoffeln als Variationen genutzt, die den Muffins eine extra Geschmacksschärfe verleihen.
Ein weiterer Pluspunkt: Herzhafte Muffins, wie Martina und Moritz sie in einer ihrer Videos herstellen, sind eine besonders sinnvolle Alternative zur herkömmlichen Tortilla (2). In diesen Muffins verarbeiten sie gekochte Kartoffeln, Zwiebeln, eventuell scharfe Chilis, sowie Eier. Die Teigform ist dabei einfacher als bei herkömmlichen Pfannengerichten und besonders gut auf Getränke, Käse und Salattoppings kombinierbar. Martina und Moritz empfehlen ferner, die Muffinförmchen mit Papierförmchen auszulegen, um das Entnehmen der gebackenen Küchlein erleichtern und den Transport zu optimieren (2). So wird aus einem einfachen Rezept ein vielseitig verwendbares Gericht – ideal für Picknickkörbe oder Lunchboxen.
Grundrezept für herzhafte Muffins (nach Martina und Moritz) 📝
In den Worten der Fernsehköche basieren ihre herzhaften Muffins auf einer Tortillamasse. Die Zutatenliste für vier Portionen lautet folgendermaßen:
- 800 g gekochte Kartoffeln
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2 EL Olivenöl
- nach Bedarf 1 scharfe Chilischote
- Salz
- Pfeffer
- Petersilie, Liebstöckel oder Minze als Würzkräuter
- 3 Eier
Die Zubereitung verläuft schrittweise:
- Die Kartoffeln entwirren. Anschließend in Zentimeterwürfel schneiden.
- Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
- Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebel- und Knoblauchmischung anschwitzen und kurz braten.
- Getrocknete oder getrocknete Chilischoten dazugeben und mit der Kartoffelmischung vermengen.
- Die Mischung mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Die Kräuter dazugeben und unterheben.
- In dieser Masse werden die Eier sanft untergerührt.
- Die Förmchen mit Papier auslegen, den Teig gleichmäßig darin verteilen.
- Backzeit etwa 20–25 Minuten in einem vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze).
Sowohl bei der Zubereitungswartezeit als auch bei der Ausstrahlung der Sendung wird betont, dass sich die herzhaften Muffins besonders lecker mit frischen Salaten und Getränken kombinieren lassen (3).
Pies: Der Rückgang und Wiederentdeckung des Schüsselkuchens
Im Gegensatz zu Muffins, die mehr und mehr mit leichten Süßspeisen verbunden werden, sind „Pies“ in modernen Backrezepten immer wieder auf Tafeln und Menüplänen anzutreffen. Ein klassischer Pie besteht aus einem knusprigen Deckel aus Teig, der eine Füllung aus süßen oder herzhaften Zutaten bedeckt. Martina und Moritz stellten in ihrer Sendung fest, dass Pies in den letzten Jahren etwas aus der Mode gekommen sind, allerdings unter dem englischsprachigen Begriff wieder in Mode gebracht werden und heute häufiger in Fernsehküchen und auf privaten Tafeln anzutreffen sind (1, 3).
Der Begriff „Pie“ stammt vermutlich aus dem Englischen für Schüsselpastete. In den Grundzutaten sind oft Backhefe, Mehl, Milch oder Butter enthalten. Die WDR-Köche zeigen den Zuschauern nicht nur, wie der Teig zubereitet, sondern auch wie man die richtige Kombination aus Füllungs- und Schmelztemperatur wählt, um das Endprodukt ohne Schäden in die Schüssel zu bekommen. Besonders bei Backpflanzen oder bei Fischfleischpasteten kann es sich lohnen, den Teig etwas dünner hinzurühren, um die Schwerkraft und die Erwärmung zu regulieren.
Obwohl nicht alle Zutaten für Pies direkt in den Quellen genannt werden, so wird doch klar, dass Martina und Moritz sich in der Sendung um die Organisation und den Transport dieser Köstlichkeiten kümmern. Ein Tipp, der den Zuschauern gegeben wird, ist die Verwendung von Getränken, die gut zur jeweiligen Füllung passen – oft gibt es zum süßen Pie ein Glas frisch gepressten Orangensaft, zum herzhaften Counterpart dagegen ein kaltes Mineralwasser (1, 3).
Tipps und Empfehlungen für die Zubereitung
Die Fernsehköche betonen wiederholt, dass sowohl Muffins als auch Pies sehr individuell gestaltbar sind. Wer die Backzeiten exakt anpassen oder sogar saisonale Gemüsesorten integrieren möchte, kommt hier kaum vorbei. Insbesondere bei Muffins gilt: Der Teig muss nicht immer dieselbe Textur haben. In den gezeigten Videos wird der Teig oft leicht knetbar und nicht zu streng portioniert, damit das Backresultat locker bleibt und gut aufgeht. Bei Pies hingegen ist es wichtig, dass die Füllung vor dem Schließen mit Teig ordentlich abgekühlt ist, um den Ofengang zu optimieren.
Ein weiterer Aspekt, der in der Sendung diskutiert wird, ist die Anzahl an Personen. Je nach Tischgröße und vorliegenden Speisen kann man die Menge anpassen, die man zubereitet. Martina empfiehlt in einer Aussage aus dem Originalscript, die jeweiligen Portionen gut zu durchrechnen, um keine Reste oder Überlastung entstehen zu lassen. „Man muss nicht viel, aber genau rechnen“, so lautet ihr Credo gegenüber Moritz.
Ein weiterer Tipp gilt für diejenigen, die mit Backformen arbeiten – speziell für Muffinrezepte ist es wichtig, dass die Förmchen leicht getunkt sind oder beschichtet, um das Abziehen der gebackenen Köstlichkeiten leicht zu gestalten. In einem Video wird ein Backpapier als Ideallösung genannt (2).
Schlussfolgerung
Muffins und Pies sind zwei Arten von Backwaren, die sowohl in der modernen Küche als auch in der kulinarischen Tradition fest verankert sind. Martina und Moritz haben gezeigt, dass sie sich mit ein wenig Technik, organisches Know-how und leichten Anpassungen schnell und unkompliziert zubereiten lassen. Damit sind sie nicht nur eine willkommene Zugabe zum kulinarischen Repertoire eines Hobbyköchlers, sondern auch ein praktisches Element in der Ernährungsplanung für Familien, Partys oder einfach für den schnellen Hunger zwischendurch.
Die Rezepte und Tipps, die aus der Sendung „Pies und Muffins – Süß oder Salzig – immer frisch gebacken“ hervorgehen, beweisen, dass klassische Gerichte nicht nur kulinarischen Wert haben, sondern auch in ihrer Ausarbeitung und Verwendung modern, flexibel und lehrreich sind.