7 Rezepte für selbst gemachte Teriyaki-Sauce – traditionell, vegan und mit Variationen

Teriyaki-Sauce hat sich weltweit als eine der meistgenutzten Soßen etabliert. Ihr charakteristisches Gleichgewicht aus Süße, Salz, Säure und Umami verleiht Fleisch, Fisch und Gemüse nicht nur Geschmack, sondern auch ein authentisches asiatisches Flair. Die Sauce stammt ursprünglich aus Japan, wo sie aus einer Mischung aus Sojasauce, Sake und Mirin hergestellt wird. In den folgenden Abschnitten werden verschiedene Rezepte vorgestellt, darunter traditionelle, vegane und modifizierte Varianten, die sich ideal für unterschiedliche Ernährungsweisen und Geschmacksrichtungen eignen.

Was ist Teriyaki-Sauce und was macht sie besonders?

Teriyaki-Sauce ist eine süß-salzige Sauce, die hauptsächlich aus Sojasauce, Sake und Mirin besteht. Sie zeichnet sich durch eine ausgewogene Mischung aus süßen, salzigen und umami-reichen Aromen aus und wird oft als Marinade, Glasure oder Dip verwendet. Die Sauce ist nicht nur in Japan, sondern auch in anderen asiatischen und westlichen Ländern weit verbreitet.

Die Grundzutaten der Sauce sind:

  • Sojasauce: Liefert Salz und Umami. In Japan werden traditionell spezielle Sorten verwendet, da diese ein anderes Geschmacksprofil haben als Sojasauce aus China, Thailand oder Korea.
  • Sake oder Mirin: Beides sind japanische Reisweine. Sake verleiht subtile Fruchtnoten, während Mirin süße und glänzende Eigenschaften hinzufügt.
  • Zucker oder Honig: Verstärkt die Süße und unterstützt das ausgewogene Geschmacksprofil.
  • Ingwer und Knoblauch: Diese Aromatik-Zutaten sorgen für Tiefe und Komplexität.

Die Sauce wird oft durch Zugabe von Speisestärke eingelegt, um sie cremiger und glänzender zu machen. Bei der Zubereitung ist es wichtig, die Zutaten in einem bestimmten Verhältnis zu kombinieren, um das perfekte Gleichgewicht zwischen Süße und Salz zu erzielen.

Rezept 1: Einfache Teriyaki-Sauce nach der Therezpte.de-Variante

Dieses Rezept ist schnell und unkompliziert, ideal für diejenigen, die eine leichte, aber aromatische Sauce ohne zu viel Aufwand herstellen möchten. Die Sauce ist ausgewogen und eignet sich hervorragend als Glasure für Hühnchen, Tofu oder gebratenes Gemüse.

Zutaten

  • 120 ml Sojasauce (Tamari für eine glutenfreie Variante)
  • 60 ml Honig oder Ahornsirup (Agave für eine vegane Variante)
  • 2 Esslöffel Reisessig
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Esslöffel frischer Ingwer, gerieben
  • 1 Esslöffel Maisstärke gemischt mit 2 Esslöffeln Wasser
  • Optional: Sesamsamen und gehackte Frühlingszwiebeln zur Garnierung

Zubereitung

  1. Die Sojasauce in einen Topf geben und zum Kochen bringen.
  2. Honig oder Ahornsirup, Reisessig, Knoblauch und Ingwer hinzufügen und gut vermischen.
  3. Die Maisstärke mit Wasser vermischen und langsam in die Sauce einrühren.
  4. Die Sauce bei mittlerer Hitze eindicken lassen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht.
  5. Optional: Mit Sesamsamen oder Frühlingszwiebeln garnieren.
  6. Die Sauce kann direkt verwendet oder im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Austauschmöglichkeiten

  • Sojasauce mit reduziertem Natriumgehalt für eine natriumarme Variante.
  • Agavendicksaft oder Ahornsirup als Honigalternative für eine vegane Version.
  • Reisessig durch Zitronensaft ersetzen, um eine leicht saure Note hinzuzufügen.

Rezept 2: Teriyaki-Sauce mit Mirin und Geflügelbrühe (Highfoodality.de)

Diese Variante von Teriyaki-Sauce ist etwas füllender und eignet sich gut für Dip- oder Marinadenzwecke. Sie enthält Mirin, das für Süße und Glanz sorgt, und Geflügelbrühe, die die Sauce cremiger macht.

Zutaten

  • 250 ml Mirin
  • 250 ml Wasser
  • 500 ml Geflügelbrühe
  • 250 ml Sojasauce
  • 150 g Zucker
  • 35 g Speisestärke

Zubereitung

  1. Mirin in einen Topf geben und etwa 20 Sekunden kochen lassen.
  2. Wasser, Geflügelbrühe und Sojasauce hinzufügen und gut vermischen.
  3. Zucker unterrühren und zum Kochen bringen, bis er sich vollständig gelöst hat.
  4. Speisestärke in etwas kaltem Wasser auflösen und zur Sauce geben.
  5. Die Sauce bei mittlerer Hitze weiter köcheln lassen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht.
  6. Die Sauce abkühlen lassen und in luftdichte Gläser füllen.

Varianten

  • Saure Teriyaki-Sauce als Dip: 50 ml Teriyaki-Sauce mit dem Saft einer halben Zitrone vermischen. Optional können Kräuter wie Koriander oder Minze hinzugefügt werden.
  • Knoblauch-Teriyaki-Sauce: 100 ml Teriyaki-Sauce mit einer fein gehackten Knoblauchzehe vermischen. Das Glas luftdicht verschließen und den Geschmack einen Tag ziehen lassen.

Rezept 3: Einfache japanische Teriyaki-Sauce mit vier Zutaten (Thomas Sixt)

Diese traditionelle Variante ist authentisch und wird nach dem Originalrezept aus Japan zubereitet. Sie enthält nur vier Zutaten, ist aber dennoch lecker und aromatisch.

Zutaten

  • 100 ml Sojasauce (glutenfrei)
  • 100 ml Sake (japanischer Reiswein)
  • 100 ml Mirin (süßer japanischer Reiswein)
  • 3 Esslöffel brauner Rohrohrzucker

Zubereitung

  1. Sojasauce, Sake und Mirin in einen Topf geben und zum Kochen bringen.
  2. Den braunen Zucker hinzufügen und gut vermischen.
  3. Die Sauce stark köcheln lassen und um ein Viertel einkochen.
  4. Die Sauce in ein sauberes Schraubglas füllen und luftdicht verschließen.

Tipps

  • Brauner Rohrohrzucker verleiht der Sauce Tiefe und Aroma.
  • Sake oder Mirin können durch andere Reisweine ersetzt werden, aber das Aroma kann sich verändern.
  • Sojasauce mit mildem Geschmack ist empfehlenswert, um das Gleichgewicht nicht zu stören.

Rezept 4: Vegane Teriyaki-Sauce (Anker Kraut)

Dieses Rezept ist ideal für Vegetarier und Veganer. Es enthält keine tierischen Zutaten, ist aber dennoch lecker und ausgewogen.

Zutaten

  • 20 g frischer Ingwer
  • 5 schwarze Pfefferkörner
  • 120 g brauner Zucker
  • 180 ml Sojasauce
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 TL Speisestärke

Zubereitung

  1. Den Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Pfeffer, Zucker, Sojasauce und Apfelessig in einen kleinen Topf geben und aufkochen.
  3. Die Mischung bei mittlerer Hitze für etwa 8 Minuten köcheln lassen.
  4. Speisestärke hinzufügen und gut unterrühren, bis die Sauce cremig wird.
  5. Die Sauce abkühlen lassen und in ein Glas füllen.

Tipps

  • Apfelessig ersetzt Reisessig, um die Sauce etwas saurer zu machen.
  • Brauner Zucker kann durch Agave-Sirup oder Ahornsirup ersetzt werden.
  • Sojasauce mit niedrigem Natriumgehalt eignet sich für eine leichtere Variante.

Rezept 5: Teriyaki-Sauce mit Sesam und Knoblauch (Grillkameraden.de)

Dieses Rezept ist ideal für alle, die eine cremige, aromatische Sauce mit zusätzlichen Aromen mögen. Sesam und Knoblauch verleihen der Sauce Tiefe und Komplexität.

Zutaten

  • Geschälte Sesamsamen
  • ½ Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer
  • Speiseöl
  • Sesamöl
  • Zucker
  • Mirin
  • Sojasauce
  • Sake

Zubereitung

  1. Sesamsamen in einer Gusspfanne kurz anrösten und beiseitestellen.
  2. Knoblauch und Ingwer schälen und klein hacken.
  3. Speise- und Sesamöl in einen Topf geben und Knoblauch und Ingwer leicht anbraten.
  4. Zucker hinzufügen und unter ständigem Rühren schmelzen lassen.
  5. Mirin, Sojasauce und Sake hinzugeben und die Sauce bei mittlerer Hitze reduzieren.
  6. Gegen Ende der Kochzeit die Sesamsamen unterrühren.
  7. Ingwer und Knoblauch entfernen und die Sauce abkühlen lassen.

Tipps

  • Sesamöl verleiht der Sauce einen intensiven, nussigen Geschmack.
  • Ingwer kann durch Zitronensaft ersetzt werden, um eine saure Note hinzuzufügen.
  • Sake oder Mirin können durch andere Reisweine ersetzt werden, um das Aroma zu variieren.

Rezept 6: Teriyaki-Sauce mit Reiswein und Geflügelfond (Cookidoo)

Dieses Rezept ist ideal für alle, die eine cremige, füllende Sauce mögen. Es enthält Reiswein und Geflügelfond, die die Sauce cremiger machen.

Zutaten

  • 15 g frischer Ingwer in dünnen Scheiben
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g Reiswein (Mirin)
  • 200 g Geflügelfond
  • 100 g Sojasauce
  • 150 g brauner Zucker
  • 1 Teelöffel Speisestärke
  • 30 g Wasser

Zubereitung

  1. Ingwer und Knoblauch in kleine Stücke schneiden.
  2. Reiswein, Geflügelfond, Sojasauce und Zucker in einen Topf geben und aufkochen.
  3. Die Mischung bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Zucker sich vollständig gelöst hat.
  4. Speisestärke mit Wasser vermischen und zur Sauce geben.
  5. Die Sauce weiter köcheln lassen, bis sie cremig wird.
  6. Die Sauce abkühlen lassen und in ein Glas füllen.

Tipps

  • Speisestärke kann durch Maisstärke ersetzt werden.
  • Brauner Zucker kann durch Honig ersetzt werden.
  • Sojasauce mit mildem Geschmack ist empfehlenswert, um das Gleichgewicht nicht zu stören.

Rezept 7: Teriyaki-Sauce für Vegetarier (Anker Kraut)

Dieses Rezept ist ideal für Vegetarier, da es keine tierischen Zutaten enthält. Es ist dennoch lecker und ausgewogen.

Zutaten

  • 20 g frischer Ingwer
  • 5 schwarze Pfefferkörner
  • 120 g brauner Zucker
  • 180 ml Sojasauce
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 TL Speisestärke

Zubereitung

  1. Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Pfeffer, Zucker, Sojasauce und Apfelessig in einen kleinen Topf geben und aufkochen.
  3. Die Mischung bei mittlerer Hitze für etwa 8 Minuten köcheln lassen.
  4. Speisestärke hinzufügen und gut unterrühren, bis die Sauce cremig wird.
  5. Die Sauce abkühlen lassen und in ein Glas füllen.

Tipps

  • Apfelessig kann durch Zitronensaft ersetzt werden.
  • Brauner Zucker kann durch Agave-Sirup oder Ahornsirup ersetzt werden.
  • Sojasauce mit niedrigem Natriumgehalt eignet sich für eine leichtere Variante.

Schlussfolgerung

Teriyaki-Sauce ist eine vielseitige Soße, die sich ideal für verschiedene Gerichte eignet. Sie ist leicht herzustellen, aromatisch und kann nach individuellem Geschmack abgewandelt werden. Ob traditionell, vegan oder mit zusätzlichen Aromen – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Sauce zu variieren. Mit den hier vorgestellten Rezepten können Sie die perfekte Teriyaki-Sauce für Ihr Lieblingsgericht kreieren.

Quellen

  1. Therezpte.de
  2. Highfoodality.de
  3. Thomas Sixt
  4. Chopstick BBQ
  5. Anker Kraut
  6. Grillkameraden.de
  7. Cookidoo.de

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