Haselnussmakronen: Traditionelle Weihnachtsplätzchen mit feinem Baiser-Biss

Haselnussmakronen gehören zu den klassischen Plätzchen der Weihnachtsbäckerei und vereinen die feine Luftigkeit von Baiser mit dem intensiven Aroma von Haselnüssen. Sie sind nicht nur optisch ansprechend, sondern auch in ihrer Konsistenz einzigartig – außen knusprig, innen zart. Dieser Artikel stellt detailliert die Rezepte, Zubereitungsmethoden und Tipps zu Haselnussmakronen vor, basierend auf mehreren Rezeptquellen, die in ihrer Herangehensweise und Zutatenwahl variieren. Ziel ist es, eine umfassende Anleitung für Hobbyköche und Bäcker zu bieten, die diese leckeren Plätzchen selbst herstellen möchten.

Haselnussmakronen – eine Tradition in der Weihnachtsbäckerei

Haselnussmakronen zählen zu den beliebtesten Plätzchen der Vorweihnachtszeit und sind in ihrer Form, Konsistenz und Geschmack ein Klassiker. Sie bestehen aus Eischnee (Baiser), dem fein gemahlene Haselnüsse beigemischt werden. Diese Mischung wird entweder auf Backoblaten gespritzt und gebacken oder als Klebevorrichtung für zwei Teile verwendet, wodurch die Makronen zusammengesetzt werden.

Die Rezepte, die in den Quellen beschrieben werden, teilen sich einige grundlegende Elemente: Eiweiß, Zucker, Haselnüsse und ggf. Aromen wie Zitronenschale oder Vanille. Es gibt jedoch Unterschiede in den Mengenangaben, Zubereitungsschritten und zusätzlichen Zutaten. Einige Rezepte enthalten Amarenakirschen oder Bittermandelöl, während andere auf glutenfreie Varianten abzielen.

Zutaten – die Basis für leckere Haselnussmakronen

Die Zutatenlisten variieren je nach Quelle, doch es gibt einige Gemeinsamkeiten. Die Hauptzutaten sind:

  • Gemahlene Haselnüsse: Sie ersetzen in einigen Rezepten das Mehl und liefern das charakteristische Nussaroma.
  • Eiweiß: Das Eischnee bildet die Basis des Baisers und verleiht den Makronen ihre luftige Konsistenz.
  • Zucker: Der Zucker wird entweder direkt mit in die Masse eingerührt oder als Puderzucker in den Eischnee gesiebt.
  • Aromen wie Zitronenschale oder Vanille: Diese verleihen den Makronen zusätzliche Geschmacksnuancen.
  • Backoblaten: Bei einigen Rezepten werden die Makronen direkt auf Oblaten gebacken.
  • Amarenakirschen oder Schokolade: In einigen Fällen dienen diese zur Dekoration oder Verklebung der Makronen.

Die Mengenangaben variieren zwischen den Quellen. So benötigen beispielsweise die Haselnussmakronen aus Quelle 3 für 45 Stück:

  • 45 Backoblaten (50 mm Durchmesser)
  • 45 ganze Haselnüsse
  • 3 Eiweiße
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 150 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz

Andere Rezepte, wie das aus Quelle 2, benötigen für 35 Makronen:

  • 300 g Haselnusskerne
  • 4 Eiweiße
  • 150 g Zucker
  • 5 Tropfen Bittermandelöl

Zubereitung – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Die Zubereitung der Haselnussmakronen kann in mehrere Schritte unterteilt werden. Die Hauptphasen sind:

  1. Zubereitung der Haselnüsse: In einigen Rezepten werden die Haselnüsse im Mixer zerkleinert, in anderen werden sie vor dem Einrühren in einer Pfanne ohne Fett kurz geröstet, um ihr Aroma zu intensivieren.
  2. Eischnee schlagen: Die Eiweiße werden mit Salz (in manchen Rezepten) aufgezogen und mit Zucker oder Puderzucker verquirlt, bis eine steife, fluffige Masse entsteht.
  3. Einrühren der Haselnüsse: Die gemahlene Haselnuss-Masse wird vorsichtig unter das Eiweiß- oder Baiser-Masse gehoben, um die Luftbläschen nicht zu zerstören.
  4. Aufspritzen und Backen: Die Masse wird auf Backoblaten oder Backpapier gespritzt und in den Ofen gegeben. Die Backzeit variiert je nach Rezept, aber liegt in der Regel bei 150 °C Umluft für 10–15 Minuten.
  5. Dekoration und Verklebung: Einige Rezepte empfehlen, die Makronen nach dem Backen mit Schokolade zu überziehen oder mit Amarenakirschen zu verkleben.

Rezept für Haselnussmakronen (nach Quelle 3)

Zutaten (für ca. 45 Stück):

  • 45 Backoblaten (50 mm Durchmesser)
  • 45 ganze Haselnüsse
  • 3 Eiweiße (Größe M)
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 150 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Ofen vorheizen: Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen.
  2. Eiweiße schlagen: Die Eiweiße mit einer Prise Salz in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine steif schlagen.
  3. Zucker einrieseln lassen: Während des Rührens den Puderzucker langsam hineinrieseln lassen, bis eine fluffige Baisermasse entsteht.
  4. Haselnüsse einarbeiten: Die gemahlene Haselnuss-Masse vorsichtig unter das Baiser-Masse heben.
  5. Aufspritzen und backen: Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf die Backoblaten spritzen. Die Haselnüsse darauf platzieren und in den Ofen schieben. Die Makronen backen bis die Außenschicht leicht gebräunt ist (ca. 10–12 Minuten).
  6. Verkleben (optional): Bei einem Rezept, das zwei Hälften verklebt, wird nach dem Backen eine Amarenamasse hergestellt und die Makronen zusammengesetzt.
  7. Kühlung: Die Makronen abkühlen lassen, bevor sie verzehrt oder verpackt werden.

Tipps zur optimalen Zubereitung

Die Quellen enthalten zahlreiche nützliche Tipps, um die Haselnussmakronen gelingen zu lassen:

  • Eiweiße kalt schlagen: Kalt schlagende Eiweiße bilden sich leichter und steif.
  • Puderzucker sieben: Der Puderzucker wird beim Rühren in den Eischnee gesiebt, um Klumpen zu vermeiden.
  • Luftbläschen erhalten: Die Haselnüsse werden vorsichtig unter das Baiser-Masse gehoben, um die Luftbläschen nicht zu zerstören.
  • Backzeit genau kontrollieren: Eine zu lange Backzeit kann dazu führen, dass die Makronen zu trocken werden.
  • Backblech mit Backpapier auslegen: Dies verhindert, dass die Oblaten anbacken und dunkel werden.
  • Zusätzliche Aromen: Eine Prise Zimt, Zitronenabrieb oder Kakao können dem Baiser eine besondere Note verleihen.
  • Dekoration: Ganze Mandeln, Schokolade oder Amarenakirschen eignen sich gut zur Verzierung der Makronen.
  • Aufbewahrung: Die Makronen können in einer Keksdose bis zu drei Wochen aufbewahrt werden. Falls sie zu hart werden, können zwei Apfelspalten in die Dose gelegt werden, um Feuchtigkeit zu spenden.

Haselnussmakronen – eine Backschule für Anfänger

Einige Quellen betonen, dass Haselnussmakronen auch für Kochanfänger einfach zu machen sind. Obwohl das Schlag von Eischnee und das Handling von Baiser-Massen etwas Übung erfordern, sind die Schritte klar und nachvollziehbar. Besonders die Kombination aus Haselnüssen und Eischnee schafft eine stabile Masse, die sich gut verarbeiten lässt.

Ein Vorteil der Haselnussmakronen ist außerdem, dass sie übrige Eiweiße optimal verwerfen. Die Eigelbe können beispielsweise für andere Plätzchenrezepte wie Vanillekipferl verwendet werden.

Haselnussmakronen – ein Geschenk für die Vorweihnachtszeit

Die Makronen sind nicht nur als Tischdeko, sondern auch als Mitbringsel ideal. Sie können in transparenten Tüten oder in dekorativen Dosen verpackt werden. Einige Rezepte empfehlen, sie mit Schokolade zu überziehen oder mit Amarenakirschen zu verkleben, um die optische Wirkung zu verstärken.

Die Makronen sind auch glutenfrei, vorausgesetzt, die verwendeten Oblaten ebenfalls. Dies macht sie für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit geeignet.

Schlussfolgerung

Haselnussmakronen sind eine delikate, traditionelle Backware, die sich besonders in der Vorweihnachtszeit auf dem Plätzchenteller gut macht. Mit Eischnee und Haselnüssen als Hauptzutaten entsteht eine Kombination aus knusprigem Baiser und feinem Nussaroma. Die Rezepte, die in den Quellen beschrieben werden, sind in ihrer Herangehensweise variabel, doch sie teilen sich einige grundlegende Elemente, die für das Gelingen entscheidend sind. Ob mit oder ohne Schokolade, Amarenakirschen oder Zitronenabrieb – die Makronen sind ein Klassiker, der in der Weihnachtsbäckerei nicht fehlen sollte.

Mit den richtigen Tipps und einer sorgfältigen Zubereitung gelingen sie auch für Anfänger. Ob als Tischdeko oder als Geschenk – Haselnussmakronen sind eine leckere und elegante Ergänzung zu jeder Weihnachtsbäckerei.

Quellen

  1. Haselnussmakronen-Rezept von t-online
  2. Haselnussmakronen-Rezept von ALDI SÜD
  3. Haselnussmakronen-Rezept von Emmi Kochteinfach

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