Leckere Pastinaken-Rezepte: Kreative Ideen für die Winterküche

Pastinaken, auch als Pastinakenrübe bekannt, sind eine vielseitige und geschmackvolle Zutat, die sich hervorragend in der Winterküche einsetzen lässt. Sie eignen sich nicht nur als Beilage, sondern auch als Hauptgericht in Suppen, Aufläufen, Gratins oder als Ofengemüse. In diesem Artikel werden verschiedene Rezepte und Zubereitungsmethoden vorgestellt, die sich aus den bereitgestellten Materialien ableiten lassen.

Vielfältige Zubereitungsmöglichkeiten

Pastinaken lassen sich auf verschiedene Arten zubereiten. Sie können wie Kartoffeln oder Möhren gebraten, gedünstet oder gekocht werden. Ein besonderer Vorteil ist ihre Eignung als Ofengemüse: Schneiden Sie die Pastinaken in dünne Scheiben oder Viertel, bestreuen Sie sie mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Olivenöl, und backen Sie sie bei etwa 180 °C Umluft für 12–20 Minuten. Dies bringt das herbstliche Aroma des Gemüses besonders gut zur Geltung.

Ein weiteres Rezept schlägt folgende Zubereitung vor: Schälen Sie eine große Pastinake und 300 g Kartoffeln, schneiden Sie sie in feine Scheiben und garen Sie sie in kochendem Salzwasser für etwa 10 Minuten. Mischen Sie anschließend einen Glas iBi-Pur mit 4 TL Basilikum-Pesto und ca. 100 ml Wasser, geben Sie die Hälfte der Soße in eine Auflaufform, verteilen Sie die Gemüsescheiben darauf, streuen Sie etwas Zupp! darüber und gießen Sie den Rest der Soße über das Gericht. Backen Sie es schließlich im vorgeheizten Ofen für ca. 20 Minuten.

Pastinaken in Suppen und Eintöpfen

Pastinaken eignen sich besonders gut als Zutat in Suppen und Eintöpfen. Ein Rezept für eine Kichererbsen-Pastinaken-Suppe schlägt folgende Zutaten und Schritte vor:

  1. Schälen Sie Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie, Kartoffeln und Pastinaken und schneiden Sie sie grob.
  2. Braten Sie die Zutaten in Butter oder Öl an.
  3. Fügen Sie etwas Chili, Koriander und Kreuzkümmel hinzu und rösten Sie sie für etwa eine Minute.
  4. Gießen Sie Weißwein dazu und lassen Sie die Mischung ablösen.
  5. Füllen Sie Gemüsebrühe hinzu und kochen Sie alles für etwa 30 Minuten.
  6. Fügen Sie eine Dose Kichererbsen hinzu und pürieren Sie die Mischung anschließend.
  7. Abschmecken Sie mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Zimt und Muskatnuss.
  8. Servieren Sie die Suppe in vorgewärmten Tassen und streuen Sie geröstete Walnüsse darüber.

Pastinakenpüree

Ein weiteres klassisches Rezept ist das Pastinakenpüree. Pastinaken können mit oder ohne Kartoffeln gestampft und verfeinert werden. Dazu eignen sich Milch, Sahne, Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Das Gericht eignet sich als Beilage oder auch als Hauptgericht, insbesondere in vegetarischen Mahlzeiten.

Ein Rezept für marinierte Pastinaken aus dem Backofen sieht folgende Zutaten vor:

  • Pastinaken
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss

Nach dem Backen können die Pastinaken mit frisch gehackter Petersilie bestreut werden und eignen sich sowohl als Beilage als auch als Snack.

Pastinaken in deftigen Gerichten

Pastinaken eignen sich auch hervorragend für deftige Gerichte wie Aufläufe oder Gratins. Ein weiteres Rezept schlägt die Verwendung von Ghee oder Butter zusammen mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss vor. Die Pastinaken werden entweder in Würfel oder Stifte geschnitten und entsprechend dem Rezept weiter verarbeitet.

Ein weiteres Rezept von Koch Thomas Sixt enthält 250 g Pastinaken, 2 EL Wasser, 15–30 g Butter (z. B. Ghee), 1/4 TL Salz. Dieses Rezept wird in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung beschrieben und beinhaltet auch ein Kochvideo, das dem Kochen helfen kann.

Pastinaken roh essen

Pastinaken können auch roh verzehrt werden. Ein Vorschlag aus den bereitgestellten Materialien ist ein Salat mit iBi-Simba, Banane und rohen Pastinaken in Stiften. Alternativ kann man sie auch als Rohkost mit Äpfeln kombinieren.

Tipps zur Vorbereitung

Bevor man Pastinaken zubereitet, sollte man sie unter fließendem Wasser waschen und mit einem Sparschäler die äußere Schale entfernen. Bei kleinen, zarten Pastinaken kann dieser Schritt oft entfallen. Anschließend kann man das Gemüse in Scheiben, Würfel oder Stifte schneiden, je nach Rezept.

Ein weiterer Tipp ist, Pastinaken nicht mit Petersilienwurzeln zu verwechseln. Obwohl sie sich äußerlich sehr ähnlich sind, hat die Pastinake einen mildereren Geschmack.

Lagerung und Aufbewahrung

Pastinaken lassen sich gut einfrieren, wenn sie vorher blanchiert, gegart oder püriert wurden. Sie können in Gefrierbeuteln oder -dosen aufbewahrt werden und haben eine Haltbarkeit von bis zu einem Jahr. Alternativ können dünne Pastinakenscheiben auch getrocknet werden, z. B. im Backofen oder im Dörrautomaten.

Tipps zum Kauf

Pastinaken sind in den Wintermonaten in vielen Supermärkten erhältlich. Achten Sie darauf, ob das Gemüse biologisch angebaut wurde (erkennbar am Bio-Siegel). Der Begriff „regional“ ist jedoch nicht eindeutig definiert und kann sich je nach Verkaufsstandort unterschiedlich interpretieren.

Pastinaken in der vegetarischen und veganen Küche

Pastinaken sind eine willkommene Alternative in der vegetarischen und veganen Küche. Sie passen hervorragend zu Curry-Gerichten und bieten eine Abwechslung zu herkömmlichen Beilagen wie Kartoffelpüre oder Kartoffelsuppe. In Aufläufen oder als Hauptgericht können sie Abwechslung und Geschmack in die Mahlzeiten bringen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Pastinaken durch Frost milder und süßer werden. Dies ähnelt dem Effekt, der auch bei Grünkohl bekannt ist. Das Aroma der Pastinake entfaltet sich daher besonders gut im Herbst und Winter.

Fazit

Pastinaken sind eine vielseitige und geschmackvolle Zutat, die sich hervorragend in der Winterküche einsetzen lässt. Ob als Ofengemüse, Suppe, Püree oder in deftigen Aufläufen – Pastinaken eignen sich für viele verschiedene Gerichte. Sie können roh oder gekocht verzehrt werden und passen sowohl in die vegetarische als auch in die vegane Küche. Mit den richtigen Zubereitungsmethoden und Würzungen können Pastinaken zu einem wohlschmeckenden und nahrhaften Gericht werden.

Rezept: Pastinakenpüree

Zutaten:

  • 2 große Pastinaken
  • 2 Kartoffeln (optional)
  • 100 ml Milch oder Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss

Zubereitung:

  1. Schälen Sie die Pastinaken und Kartoffeln und schneiden Sie sie in Würfel.
  2. Kochen Sie die Würfel in Salzwasser, bis sie weich sind.
  3. Stampfen Sie die Pastinaken (ggf. mit Kartoffeln) mit einem Kartoffelstampfer.
  4. Fügen Sie Milch oder Sahne hinzu und rühren Sie alles gut an.
  5. Abschmecken Sie mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

Schlussfolgerung

Pastinaken sind ein vielseitiges und nahrhaftes Wurzelgemüse, das sich in vielen verschiedenen Gerichten einsetzen lässt. Sie eignen sich sowohl als Beilage als auch als Hauptgericht und passen gut in vegetarische und vegane Speisen. Durch ihre mild-würzige Note und ihre cremige Konsistenz sind sie eine willkommene Alternative zu herkömmlichen Beilagen. Mit den richtigen Zubereitungsmethoden und Würzungen können Pastinaken zu einem wohlschmeckenden und nahrhaften Gericht werden.

Quellen

  1. lebegesund.de
  2. thomassixt.de
  3. aok.de
  4. wissenmachtklima.de

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