Klassische Sauce Tartare: Rezept, Zubereitung und Verwendung

Die Sauce Tartare zählt zu den traditionellen, vielseitig einsetzbaren Klassikern der europäischen Küche. Sie vereint cremige Mayonnaise mit fein gewürfelten Zutaten wie Eiern, Kräutern und Essiggurken und eignet sich ideal als Dip, Begleitsoße zu Fisch, Fleisch oder Spargel sowie als Füllung für Sandwiches und Wraps. In den hier vorgestellten Rezepten aus verschiedenen Quellen wird deutlich, wie einfach und schnell diese Sauce zubereitet werden kann. In diesem Artikel wird ein Überblick über die Zutaten, Zubereitungsschritte und Verwendungsmöglichkeiten gegeben, basierend auf den Rezepturen und Hinweisen der bereitgestellten Quellen.

Zutaten und Zubereitung

Die Grundzutat der Sauce Tartare ist Mayonnaise, die entweder aus dem Handel genutzt oder selbst hergestellt wird. In den Rezepten aus den Quellen 1 und 5 wird Mayonnaise aus Eigelb, Senf, Zucker, Essig und Öl hergestellt. In anderen Rezepten, wie in Quelle 6, wird bereits fertige Mayonnaise verwendet, was die Zubereitung vereinfacht. Unabhängig davon ist die Mayonnaise die Basis für die Sauce.

Zusätzlich werden in den Rezepten hartgekochte Eier, Schalotten oder Zwiebeln, Kapern, Essiggurken, Schnittlauch, Petersilie, Senf, Worcestersauce oder Tabasco, Salz und Pfeffer verwendet. In manchen Rezepten, wie in Quelle 3 und 4, wird auch Sahne untergehoben, um die Sauce cremiger und luftiger zu gestalten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Die Zubereitung der Sauce Tartare ist in mehreren Schritten erfolgen, die sich je nach Rezept leicht unterscheiden. Die allgemeinen Schritte sind jedoch in allen Rezepten vergleichbar:

  1. Vorbereitung der Zutaten

    • Hartgekochte Eier abschrecken, pellen und fein hacken.
    • Schalotten oder Zwiebeln fein würfeln, ggf. blanchieren.
    • Essiggurken und Kapern abspülen, abtropfen lassen und fein hacken.
    • Schnittlauch, Petersilie und Kerbel fein schneiden.
    • Sahne, falls verwendet, gut schlagen.
  2. Zubereitung der Mayonnaise

    • Eigelb, Senf, Zucker und Essig mit einem Mixer schlagen.
    • Öl langsam unterrühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
    • Mit Salz abschmecken.
  3. Mischung der Sauce

    • Mayonnaise in eine Schüssel geben.
    • Die fein gewürfelten Zutaten (Eier, Zwiebeln, Gurken, Kapern, Kräuter) unterheben.
    • Falls in der Rezeptur vorgesehen, geschlagene Sahne vorsichtig unterheben.
    • Mit Salz, Pfeffer und ggf. Cayennepfeffer, Worcestersauce oder Tabasco abschmecken.
  4. Kühlung und Servierung

    • Die Sauce wird idealerweise vor dem Servieren im Kühlschrank ruhen gelassen, damit die Aromen sich entfalten.
    • Sie kann mit Schnittlauchspitzen, Petersilie oder Zitronenzeste garniert werden.

Rezeptbeispiel: Klassische Sauce Tartare

Zutaten für 4 Personen:

  • 150 g Mayonnaise (idealerweise selbstgemacht)
  • 1 EL Schnittlauch, fein geschnitten
  • 1 EL Essiggurken, fein gewürfelt
  • 1 Ei, hartgekocht und fein gehackt
  • 50 ml geschlagene Sahne
  • Salz, Cayennepfeffer, Pfeffer (frisch gemahlen)

Zubereitung:

  1. Zutaten vorbereiten:

    • Ei hart kochen, abschrecken, pellen und fein hacken.
    • Schnittlauch fein schneiden.
    • Essiggurken fein würfeln.
  2. Mayonnaise herstellen (falls nicht fertig):

    • Eigelb, Senf, Zucker und Essig in eine Schüssel geben und mit einem Mixer schlagen.
    • Öl langsam unterschlagen, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
    • Mit Salz abschmecken.
  3. Sauce anrühren:

    • Mayonnaise in eine Schüssel geben.
    • Schnittlauch, Essiggurken und Eier unterheben.
    • Geschlagene Sahne vorsichtig unterheben, bis die Sauce cremig und luftig ist.
  4. Abschmecken:

    • Mit Salz, Cayennepfeffer und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
  5. Kühlung:

    • Die Sauce 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  6. Servieren:

    • Als Dip, zu Fisch, Fleisch oder Spargel servieren.
    • Mit Schnittlauchspitzen oder Petersilie garnieren.

Unterschiede in den Rezepturen

Die Rezepturen der Sauce Tartare variieren in einigen Details. In Quelle 1 wird beispielsweise Joghurt und Worcestersauce verwendet, was die Sauce etwas cremiger und würziger macht. In Quelle 2 wird Zitronensaft anstelle von Worcestersauce verwendet, um eine fruchtigere Note zu erzielen. In anderen Rezepten, wie Quelle 5, wird erwähnt, dass in manchen Fällen auch Sardellen oder Frühlingszwiebeln hinzugefügt werden können.

Ein weiterer Unterschied betrifft die Verwendung von Sahne. In den Rezepten aus Quelle 3 und 4 wird Sahne untergehoben, um die Sauce luftiger zu machen. In anderen Rezepten wird dies nicht erwähnt. In Quelle 6 wird stattdessen Sauerrahm verwendet, was die Sauce leicht säuerlicher macht.

Herkunft und Bedeutung des Namens

Die Sauce Tartare ist nach ihrem Namen benannt, was in Quelle 5 näher erläutert wird. Der Name „Tartare“ ist fälschlicherweise mit den sogenannten Tataren (einem veraltenden Begriff für Mongolen) verknüpft. In Wirklichkeit stammt der Name nicht von einer ethnischen Bezeichnung, sondern ist vielmehr eine Verballhornung des französischen Begriffs „tartare“, was auf französisch „unvollständig“ oder „ungegartet“ bedeutet. Die Sauce Tartare wurde ursprünglich als Beilage zu rohem Fisch oder Rindfleisch serviert, was heute nicht mehr üblich ist. Dennoch ist der Name geblieben, und die Sauce ist heute ein Klassiker der europäischen Küche.

Verwendung und Serviertipps

Die Sauce Tartare eignet sich hervorragend als Dip oder Begleitsoße zu verschiedenen Gerichten. In den Quellen wird empfohlen, sie zu Roastbeef, kaltem Braten, gebackenen Fischfilets, Spargel, Fondue oder als Füllung für Sandwiches und Wraps zu servieren. In Quelle 3 und 4 wird zudem erwähnt, dass die Sauce auch zu hartgekochten Eiern oder als Dip zu Gemüsesticks serviert werden kann.

Ein weiterer Vorteil der Sauce Tartare ist ihre Langlebigkeit. In Quelle 2 wird erwähnt, dass die Sauce länger haltbar ist, wenn die Zwiebeln vorher blanchiert werden. Dies ist jedoch nicht in allen Rezepten erwähnt, so dass es sich um einen optionalen Tipp handelt.

Tipps für die Zubereitung

In den Rezepten werden einige Tipps zur Zubereitung der Sauce Tartare gegeben, die dazu beitragen, die Sauce möglichst lecker und cremig zu machen:

  • Frische Zutaten: Je frischer die Zutaten, desto besser ist der Geschmack. In Quelle 3 und 4 wird erwähnt, dass selbstgemachte Mayonnaise die Sauce auf ein neues Level hebt.
  • Geschlagene Sahne: Falls in der Rezeptur vorgesehen, sollte Sahne gut geschlagen werden, um die Sauce luftig und cremig zu machen.
  • Abschmecken: Die Sauce sollte nach dem Mischen nochmals mit Salz, Pfeffer und ggf. Cayennepfeffer, Worcestersauce oder Tabasco abgeschmeckt werden.
  • Kühlung: Vor dem Servieren wird empfohlen, die Sauce im Kühlschrank zu ruhen lassen, damit die Aromen sich entfalten können.
  • Garnierung: Mit Schnittlauchspitzen, Petersilie oder Zitronenzeste kann die Sauce optisch aufgepeppt werden.

Zusammenfassung

Die Sauce Tartare ist eine vielseitige, cremige Soße, die sich ideal als Dip oder Begleitsoße zu verschiedenen Gerichten eignet. Sie wird aus Mayonnaise, hartgekochten Eiern, Kräutern, Essiggurken, Kapern, Zwiebeln und weiteren Würzen hergestellt. In den hier vorgestellten Rezepten wird deutlich, dass die Zubereitung einfach und schnell ist. Die Sauce kann je nach Rezeptur abgewandelt werden, z. B. mit Joghurt, Worcestersauce oder Sauerrahm. Der Name „Tartare“ stammt nicht von den sogenannten Tataren, sondern ist eine Verballhornung des französischen Begriffs „tartare“, was auf französisch „ungegartet“ bedeutet.

Quellen

  1. Deutschesee – Rezept für Tartarsauce
  2. BR – Rezept für Sauce Tartare von Werner Koslowski
  3. Genussregion Tirol – Rezept für Tartarsauce
  4. Genussregion Tirol – Rezept für Tartarsauce
  5. Essen und Trinken – Rezept für Sauce Tartare
  6. Kochbar – Rezept für Sauce Tartare

Ähnliche Beiträge