Selbstgemachte Hundekekse sind eine beliebte und gleichzeitig nützliche Alternative zu industriell hergestellten Leckerlis. Sie sind einfach herzustellen, können individuell an die Vorlieben des Vierbeiners angepasst werden und enthalten keine unerwünschten Zusatzstoffe. In diesem Artikel finden Sie eine Vielzahl an Rezepten, Tipps und Empfehlungen für das Backen von Hundekeksen sowie Wissenswertes zur Zutatenwahl und Lagerung.
Einfache Rezepte für Hundekekse
Rezept 1: Leberwurst-Knochen
Zutaten:
- 1 Ei
- 250 g Leberwurst
- 500 g feine Haferflocken
- 300 g Hüttenkäse
- 100 ml Sonnenblumenöl
- etwas (Kartoffel-)Mehl zum Ausrollen
Zubereitung: 1. Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. 2. Den Teig etwas auskühlen lassen, um die Verarbeitung zu erleichtern. 3. Den Teig mit etwas Mehl ausrollen und mit einem Keksstecher oder Schere Formen ausschneiden. 4. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 160 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 40 Minuten backen. 5. Vor der Verfütterung abkühlen lassen.
Rezept 2: Kartoffel-Hackfleisch-Hundekekse (getreidefrei)
Zutaten:
- 100 g Hackfleisch (nach Vorliebe)
- 200 g Kartoffelmehl
- 2 Eier
- 2 Esslöffel Öl
- nach Bedarf etwas Wasser
Zubereitung: 1. Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. 2. Den Teig so lange kneten, bis er fest genug ist, um ausgerollt zu werden. Falls er zu fest ist, etwas Wasser dazugeben. 3. Den Teig etwa 1 cm dick ausrollen und Formen ausschneiden. 4. Backofen auf 160 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. 5. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwa 40 Minuten backen. 6. Vor der Verfütterung abkühlen lassen.
Rezept 3: Leberwurst-Karotten (glutenfrei)
Zutaten:
- 50 g Leberwurst (hundefreundlich)
- 100 g Hüttenkäse
- 1 große Tasse Reismehl
- 1 Ei
- 1 kleine Karotte (gerieben)
- 2 Esslöffel Sonnenblumenöl
Zubereitung: 1. Leberwurst mit Hüttenkäse und Sonnenblumenöl in einer Schüssel vermengen. 2. Das Reismehl und die Karotte hinzufügen und gut unterheben. 3. Den Ei hinzugeben und alles zu einem glatten Teig vermengen. 4. Den Teig ausrollen und Formen ausschneiden. 5. Auf ein Backblech legen und bei 160 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 40 Minuten backen. 6. Vor der Verfütterung abkühlen lassen.
Rezept 4: Frischfutter-Hundekekse
Zutaten:
- 250 g Mehl
- 120 g Haferflocken
- 250 g (HelloBello) Frischfutter
- 125 ml Wasser
- 1 Ei
Zubereitung: 1. Das frischgekochte Hundefutter mit Mehl, Haferflocken, Ei und Wasser vermengen. 2. Falls der Teig zu flüssig ist, etwas mehr Mehl oder Haferflocken hinzufügen. 3. Den Teig entweder direkt formen oder ausrollen und mit Mustern ausstechen. 4. Auf ein Backblech legen und bei 160 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 40 Minuten backen. 5. Vor der Verfütterung abkühlen lassen.
Rezept 5: Kartoffel-Rind Hundekekse
Zutaten:
- 1 Packung HelloBellos Cowgenuss
- gekochte und gestampfte Kartoffeln
Zubereitung: 1. Das Futter mit einer Gabel oder im Mixer pürieren. 2. Die gestampften Kartoffeln hinzugeben, bis der Teig gut formbar ist. 3. Je einen halben Teelöffel der Masse auf Backpapier setzen und mit dem Löffel flach drücken. 4. Bei 150 °C etwa 20–30 Minuten backen. 5. Vor der Verfütterung abkühlen lassen.
Rezepte für Hunde mit Unverträglichkeiten
Rezept 6: Kokosmehl-Bananen-Hundekekse (getreidefrei)
Zutaten:
- 1 reife Banane
- 70 g Kokosmehl
- 2 ganze Eier
- 2–3 Scheiben rote Beete aus dem Glas und etwas Saft
Zubereitung: 1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und pürieren, bis ein glatter Teig entsteht. 2. Falls der Teig zu zäh ist, etwas Rote-Beete-Saft hinzufügen. 3. Den Teig aufteilen und mit einer beliebigen Keksform formen. 4. Bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 25 Minuten backen. 5. Vor der Verfütterung abkühlen lassen.
Rezept 7: Leberwurst-Joghurt-Hundekekse
Zutaten:
- 80 g Leberwurst
- 80 g Joghurt
- 50 g Hirseflocken
- 30 g Amaranth (gepufft)
- 1 Ei
Zubereitung: 1. Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermengen, bis ein homogener Teig entsteht. 2. Den Teig auf ein Backblech mit Backpapier verteilen. 3. Bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 20–30 Minuten backen. 4. Vor der Verfütterung abkühlen lassen.
Rezepte mit Backmatte
Grundrezept für die Backmatte
Zutaten:
- 100 g Haferflocken
- 100 g Hüttenkäse
- 2 EL Kokosflocken
- 1 Ei
Alternativ:
- 150 g mageres Rindfleisch, gekocht und püriert
- 150 g gekochte Süßkartoffel
- 150 g Kartoffelmehl
- 150 g Buchweizenmehl
- 3 Eier
- 1 EL Öl
Zubereitung: 1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermengen. 2. Den Teig in die Mulden der Silikon-Backmatte streichen. 3. Die Backmatte in den vorgeheizten Ofen (180 °C, Ober-/Unterhitze) schieben. 4. Die Kekse etwa 20–40 Minuten backen, abhängig von der Muldengröße. 5. Vor dem Entnehmen aus der Backmatte gut abkühlen lassen.
Tipps zur Zutatenwahl
Wenn Sie Hundekekse backen, sollten Sie auf die Zutaten achten, die Sie verwenden. Einige Zutaten sind für Hunde unbedenklich, während andere giftig oder ungesund sein können.
Getreidefreie Optionen
Für Hunde mit Unverträglichkeiten eignen sich getreidefreie Alternativen wie:
- Kokosmehl
- Buchweizenmehl
- Kartoffelmehl
- Reismehl
- Maismehl
Glutenfreie Optionen
Falls Ihr Hund auf Gluten reagiert, können Sie glutenfreie Mehle wie:
- Reismehl
- Vollkornreismehl
- Maismehl
verwenden.
Zutaten, die vermieden werden sollten
Bestimmte Zutaten sind für Hunde schädlich oder sogar giftig. Dazu gehören:
- Chilischoten
- Zwiebeln
- Knoblauch
- Schokolade
- Kaffein
- Nüsse (vor allem Haselnüsse)
Es ist wichtig, die Rezepte genau zu überprüfen und bei Unklarheiten Rücksprache mit einem Tierarzt zu halten.
Vorteile von selbstgemachten Hundekeksen
Kontrolle über die Zutaten
Ein großer Vorteil des Selbermachens ist, dass Sie genau wissen, welche Zutaten in den Keksen enthalten sind. Industriell hergestellte Hundekekse enthalten oft unerwünschte Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel, Farbstoffe oder Zucker, die für Hunde unnötig und manchmal sogar schädlich sein können.
Kosteneffizient
Die Kosten für selbstgemachte Hundekekse sind in der Regel gering, da viele Zutaten bereits in der Haushaltskasse vorhanden sind. Zudem sparen Sie sich den Kauf teurer, vorgefertigter Leckerlis.
Kreative Geschenkidee
Selbstgemachte Hundekekse eignen sich hervorragend als Geschenk für andere Hundebesitzer. Sie sind persönlich, liebevoll hergestellt und können individuell nach den Vorlieben des Vierbeiners angepasst werden.
Haltbarkeit und Lagerung
Hundekekse sollten nach dem Backen vollständig abkühlen und dann in luftdichten Behältern aufbewahrt werden. Sie sind in der Regel etwa 2–3 Wochen haltbar, wenn sie trocken gelagert werden. Falls Sie mehr Kekse herstellen möchten, können Sie sie auch einfrieren und portionsweise aufwärmen.
Wichtige Hinweise
Lebensmittelvergiftungen beim Hund
Einige Lebensmittel können bei Hunden zu Vergiftungen führen. Symptome können vielfältig sein und beinhalten unter anderem:
- Appetitlosigkeit
- Durchfall
- Erbrechen
- Dehydratation
- Zittern
- Krampfanfälle
- Übermäßiger Speichelfluss
Falls Sie Verdacht auf eine Lebensmittelvergiftung haben, sollten Sie sofort einen Tierarzt aufsuchen.
Rücksprache mit dem Tierarzt
Falls Sie unsicher sind, welche Zutaten Sie in die Hundekekse geben dürfen, ist es sinnvoll, vorab Rücksprache mit einem Tierarzt zu halten. Dies gilt insbesondere, wenn Ihr Hund unter Allergien oder Unverträglichkeiten leidet.
Schlussfolgerung
Selbstgemachte Hundekekse sind eine wunderbare Möglichkeit, Ihrem Vierbeiner eine leckere und gesunde Belohnung zu geben. Mit den richtigen Rezepten und der passenden Zutatenwahl können Sie Kekse herstellen, die Ihrem Hund schmecken und gleichzeitig gesund sind. Die Vielfalt an Rezepten und Techniken – wie das Backen mit der Backmatte – macht das Backen von Hundekeksen nicht nur einfach, sondern auch äußerst kreativ. Wichtig ist jedoch, dass Sie stets auf die Zutaten achten und ggf. Rücksprache mit einem Tierarzt halten, um Ihrem Hund das Beste bieten zu können.