Die Kontrolle des Cholesterinspiegels ist ein zentraler Baustein für die langfristige Herz-Kreislauf-Gesundheit. Insbesondere in Zeiten, in denen Herz-Kreislauf-Erkrankungen weltweit eine der Haupttodesursachen darstellen, gewinnt eine gezielte Ernährung an Bedeutung. Die Quellen liefern umfangreiches Wissen zu den wichtigsten Nährstoffen, Lebensmitteln und Ernährungsansätzen, die zur Senkung von LDL-Cholesterin beitragen. Gleichzeitig vermitteln sie umfassende Informationen zu den physiologischen Zusammenhängen, den empfohlenen Werten und der Umsetzung in Alltag und Küche. Dieser Artikel fasst die in den Quellen bereitgestellten Erkenntnisse präzise und umfassend zusammen. Er beleuchtet die Rolle von Ballaststoffen wie Beta-Glucan aus Hafer, die Wirkung von Nüssen und gesunden Fetten, die Bedeutung von Omega-3-Fettsäuren und die Bedeutung der Ernährungskombination. Zudem werden konkrete Rezepte vorgestellt, die auf den Empfehlungen basieren, die das Ziel verfolgen, den Cholesterinspiegel zu senken, ohne dabei auf Genusswerte zu verzichten. Die Quellen liefern zudem wertvolle Hinweise zur individuellen Bewertung der Werte, der Bedeutung von HDL-Cholesterin und der besonderen Situation von Frauen in der Menopause. Die Kombination aus wissenschaftlichen Erkenntnissen und praxisnahen Umsetzungslösungen bildet die Grundlage für eine umfassende Anleitung zur gesunden Lebensführung mit Fokus auf die Blutfettwerte.
Die zentralen Cholesterinwerte: Was bedeutet was?
Zur Verständnis der Empfehlungen ist es notwendig, die Bedeutung der verschiedenen Blutfettwerte zu klären. Cholesterin ist eine fettartige Substanz, die im Blutkreislauf transportiert wird und für viele körpereigene Vorgänge, wie beispielsweise die Bildung von Hormonen und Gallensäuren, unerlässlich ist. Es wird in der Leber hergestellt und über Nahrung aufgenommen. In der Regel werden zwei Hauptformen unterschieden: Das „gute“ HDL-Cholesterin (HDL = High-Density-Lipoproteine) und das „schlechte“ LDL-Cholesterin (LDL = Low-Density-Lipoproteine). Die Quellen bestätigen diese Einteilung und geben Hinweise auf die Bedeutung der Werte. Laut Ernährungs-Doc Matthias Riedl sollte das Gesamt-Cholesterin unter 200 mg/dL liegen. Sollte dieser Wert überschritten werden, ist eine Betrachtung der Anteile von HDL- und LDL-Cholesterin notwendig, um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einzuschätzen. Als Orientierungswert gilt, dass das LDL-Cholesterin unter 160 mg/dL liegen sollte. Gleichzeitig sollte das HDL-Cholesterin einen Wert von über 40 mg/dL aufweisen. Diese Empfehlung basiert auf der Erkenntnis, dass HDL-Cholesterin für den Transport von Cholesterin von den Körperzellen zur Leber verantwortlich ist und so einen Schutz vor Arterienverkalkung darstellt. Allerdings wird in den Quellen auch betont, dass die Beschaffenheit des HDL-Cholesterins entscheidend sein kann, was darauf hindeutet, dass es nicht allein auf den Zahlenwert ankommt.
Die Empfehlungen für das LDL-Cholesterin sind jedoch nicht einheitlich und hängen stark von weiteren Risikofaktoren ab. So wird in den Quellen betont, dass die Zielwerte individuell angepasst werden müssen. Für Menschen mit Diabetes oder einer bestehenden koronaren Herzerkrankung gel gelten strengere Werte. In solchen Fällen wird empfohlen, das LDL-Cholesterin unter 70 mg/dL zu senken. In einigen Fällen wird sogar ein Wert von 55 mg/dL als Grenzwert für Patienten mit einer bestehenden Herzerkrankung genannt. Diese Einschätzung verdeutlicht, dass eine hohe LDL-Konzentration, die bei manchen Menschen mit einem Wert von 165 mg/dL liegt, nicht automatisch zu einer medikamentösen Therapie führen muss. Stattdenn muss das Gesamtbild betrachtet werden, einschließlich weiterer Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen oder Fettstoffwechselstörungen. Ein Wert von 100 mg/dL beim LDL-Cholesterin gel gelten als sehr gut. Für gesunde Personen, die keine zusätzlichen Risikofaktoren aufweisen, sind höhere Werte möglicherweise noch akzeptabel. Dies verdeutlicht einmal mehr, dass eine individuelle Betrachtung im Vordergrund stehen muss. Die Quellen legen zudem die Bedeutung einer frühen Erkennung und Kontrolle der Werte nahe. Insbesondere ab dem 50. Lebensjahr rückt das Thema Cholesterin vermehrt in den Fokus, da sich in dieser Altersgruppe häufiger Störungen im Fettstoffwechsel zeigen. Dennoch wird explizit empfohlen, bereits vor dem 50. Lebensjahr auf die Blutfettwerte zu achten, um gezielt gegenzusteuern.
Ein besonderes Merkmal ist zudem die Beobachtung, dass Frauen in Bezug auf das Cholesterin im Vorteil sind. Laut Ernährungs-Doc Riedl weisen Frauen im Allgemeinen niedrigere Werte auf, was an ihrem weiblichen Hormonhaushalt liege. Dieser Vorteil nimmt jedoch in der Menopause ab, da sich der Hormonhaushalt ändert. Danach steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich an. Dieses Risiko wird durch das Altern und das damit verbundene Gewichtszuwachsen bei Männern noch weiter erhöht. Etwa drei Viertel der Männer im höheren Alter leiden an Übergewicht, was wiederum die Blutfettwerte verschlechtert. Diese Erkenntnis unterstreicht die Bedeutung einer ganzheitlichen Betrachtung, die neben der Ernährung auch den Lebensablauf, das Gewicht und die körperliche Aktivität einbezieht. Eine ausgewogene Ernährung ist somit nicht nur eine Maßnahme zur Senkung des Cholesterins, sondern auch zur Prävention von Übergewicht und dessen Folgeerkrankungen.
Die Rolle von Nüssen, Fettsäuren und Ballaststoffen
Die Empfehlungen zur Senkung des Cholesterinspiegels legen besonderes Gewicht auf die gezielte Auswahl von Lebensmitteln, die besondere Wirkstoffe enthalten. Unter den am häufigsten genannten und am besten untersuchten Nahrungsmitteln sind Nüsse, insbesondere Mandeln, hervorzuheben. Die Quellen bestätigen die wohltuende Wirkung: Eine geringe Menge von einer kleinen Handvoll Nüssen pro Tag kann das Cholesterin um 10 bis 20 Prozent senken. Dieses Ergebnis wird als ausreichend überzeugend bewertet, um es als einen natürlichen, aber effektiven Ansatz zu würdigen. Die Wirkung wird auf die Inhaltsstoffe der Nüsse zurückgeführt, insbesondere auf die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren, die eine positive Wirkung auf den Lipidhaushalt haben. Gleichzeitig wird in den Quellen betont, dass es sich um eine Maßnahme handelt, die langfristig und konsequent umgesetzt werden muss, um bleibende Effekte zu erzielen.
Weiterhin wird den Nüssen gegenüber anderen Nährstoffquellen besondere Bedeutung beigemessen. So wird in einer Quelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Nüsse und Mandeln wie ein Medikamentwirken, wobei die Wirkung auf die Wirkung von Ballaststoffen und ungesättigten Fettsäuren zurückzuführen ist. Diese Wirkung wird durch die Kombination von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, pflanzlichem Eiweiß und Ballaststoffen in den Nüssen erklärt. Die Empfehlung, lediglich eine kleine Handvoll zu verzehren, zeigt an, dass die Wirkung nicht von der Menge abhängt, sondern von der gezielten und gezielt eingesetzten Menge. Diese Empfehlung ist besonders wichtig, da Nüsse trotz ihrer gesundheitlichen Wirkung eine hohe Kalorienmenge pro Masseeinheit aufweisen. Die gezielte Menge von einer Handvoll ist somit die optimale Mischung aus Wirkung und Energiebilanz. Die Quellen bestätigen, dass der Einsatz von Nüssen in der Ernährung zur Senkung des LDL-Cholesterins beiträgt und eine lohnende Maßnahme darstellt, die sich in der Alltagskombination leicht umsetzen lässt.
Ein weiterer zentraler Bestandteil der Empfehlungen ist die Verwendung von Ballaststoffen, insbesondere des Beta-Glucans. Dieses Ballaststoffmolekül ist in Hafer enthalten, vor allem in Form von Haferkleie. Die Quellen bestätigen eindeutig, dass Beta-Glucan zur Regulierung der Blutfettwerte beiträgt. Diese Wirkung wird durch die Fähigkeit des Beta-Glucans erklärt, Gallensäuren im Darm zu binden und somit die Aufnahme von Cholesterin zu hemmen. Zudem fördert es die Ausscheidung von Fettsäuren über den Darm. Die Wirkung von Hafer ist somit nachweisbar und wirksam. Die Empfehlung, Hafer auf dem Speisezettel zu integrieren, ist daher eine einfache und nahrhafte Maßnahme, die in vielen alltäglichen Speisen umgesetzt werden kann. Dazu gehören Haferflocken, die als Frühstücksspeise genutzt werden können, aber auch Backwaren, die mit Hafermehl hergestellt werden. Die Quellen zeigen zudem, dass es nicht nur auf Haferkleie ankommt, sondern auch auf andere Vollkornprodukte wie Gerste, Dinkel, Roggen und Vollkornnudeln, die reich an Ballaststoffen sind und ebenfalls zur Senkung des Cholesterins beitragen können.
Die Verwendung von Fettsäuren wird ebenfalls in den Quellen ausführlich behandelt. Besonders hervorgehoben wird Olivenöl, das nicht nur gesunde, ungesättigte Fettsäuren enthält, sondern zudem sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole und Vitamin E. Diese Inhaltsstoffe gel gelten als herzschützend und entzündungshemmend. Die Empfehlung, stattdessen auf pflanzliche Öle wie Olivenöl zurückzugreifen, ist eine bewährte Maßnahme zur Verbesserung des Blutbildes. Gleichzeitig wird in den Quellen ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es auf die richtige Auswahl der Fette ankommt. Fettreiche Nahrungsmittel wie Fertiggerichte und Fast-Food enthalten oft versteckte gesättigte und trans-Fettsäuren, die die Blutfettwerte verschlechtern. Diese Fette sind oft in Backwaren, Brötchen, Pommes und Knabbereien enthalten. Die Empfehlung lautet daher, auf solche Lebensmittel zu verzichten oder sie auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Stattdessen sollten Lebensmittel verwendet werden, die reich an einfachen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind. Die Kombination aus Ballaststoffen aus Hafer, den gesunden Fetten aus Olivenöl und den nährstoffreichen Nüssen bildet somit ein ausgewogenes Konzept zur Verbesserung des Blutfettspiegels.
Die Ernährungsumstellung: Von der Empfehlung zum Alltag
Die Umsetzung der Ernährungsempfehlungen erfordert keine radikalen Veränderungen, sondern eine gezielte Anpassung der täglichen Speisekombination. Die Quellen liefern klare Orientierungshilfen in Form von Übersichten, die Lebensmittel nach ihrer Empfehlung einteilen. Diese Gliederung erleichtert die Auswahl im Alltag und sichert eine ausgewogene Ernährung. Nachfolgende Tabelle fasst die Empfehlungen aus den Quellen zusammen:
| Lebensmittelgruppe | Empfehlenswert | Nicht empfehlenswert |
|---|---|---|
| Brot und Beilagen | Vollkornbrot, Vollkorn-Getreideprodukte, Haferkleie, Vollkornnudeln, Naturreis, Pellkartoffeln | Weißbrot, Toastbrot, Zwieback, Weizen- und Milchbrötchen, Croissant, Hartweizennudeln, geschälter Reis, Kartoffel- und Süßkartoffelprodukte wie Pommes, Kroketten, Kartoffelpuffer |
| Süßes und Knabbereien | Gemüserohkost, Nüsse | Süße Backwaren, Süßigkeiten, süße Milchprodukte, Salzgebäck, Chips, Flips |
| Obst | 2 Portionen pro Tag | — |
| Eiweiqquellen | Fettarme Milchprodukte (2-3 Mal täglich), Nüsse, Hülsenfrüchte, gelegentlich Eier, Fisch, Fleisch (empfohlen: vegetarisch oder pescetarisch) | — |
Diese Übersicht verdeutlicht, dass die Grundlage einer gesunden Ernährung aus hochwertigen, ballaststoffreichen Kohlenhydraten besteht. Besonders hervorgehoben wird die besondere Bedeutung von Hafer, der als Quelle für Beta-Glucan gilt. Die Empfehlung, 2-3 Mal pro Tag fettarme Milchprodukte, Nüsse oder Hülsenfrüchte zu sich zu nehmen, stellt sicher, dass der Eiweibedbedarf gedeckt wird, ohne dass dabei die Blutfettwerte steigen. Die Kombination aus Ballaststoffen und Eiweiß sorgt darüber hinaus für einen langen Sättigungsgefühl, was die Nahrungsaufnahme kontrolliert und somit der Gewichtsabnahme förderlich ist. Zudem wird in den Quellen darauf hingewiesen, dass Eiweißreiche Lebensmittel wie Nüsse und Milchprodukte zur Senkung des LDL-Cholesterins beitragen. Die Empfehlung, auf versteckte Fette und Zucker in Fertiggerichten und Fast-Food zu verzichten, ist eine zentrale Maßnahme, um die Blutfettwerte zu senken. Diese Lebensmittel sind oft reich an gesättigten Fettsäuren und einfachen Kohlenhydraten, die das LDL-Cholesterin erhöhen.
Die Einarbeitung dieser Empfehlungen in den Alltag erfordert eine Veränderung der Einkaufsgewohnheiten und der Essgewohnheiten. Eine sinnvolle Kombination der Lebensmittel und die richtige Reihenfolge der Nahrungsaufnahme können die Verdauungsfunktion optimieren, die Nährstoffaufnahme verbessern und gegebenenfalls sogar beim Abnehmen helfen. Dies wird in einer Quelle aus dem NDR-Podcast „Iss besser!“ bestätigt. In der „Iss besser!“-Küche von NDR-Fernsehköchin Tarik Rose und Ernährungs-Doc Matthias Riedl werden beispielsweise Kombinationen wie Gurken-Tofu-Salat gezeigt, die auf den Empfehlungen basieren. Hierbei werden die nährstoffreichen Zutaten wie Tofu, Gurken, Zwiebeln, Sesamöl und Kräuter miteinander kombiniert. Der Tofu wird dabei zunächst gebraten, um ihm eine angenehme Textur zu verleihen, und anschließend mit Sojasoße, Fischsoße, Knoblauch und Kräutern mariniert. Diese Kombination aus pflanzlichem Eiweiß, Ballaststoffen aus Gemüse, gesunden Fetten aus Sesamöl und pflanzlichen Aromen stellt ein Beispiel für eine ausgewogene Mahlzeit dar, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt. Die Empfehlung, den Kaffee möglichst schwarz zu trinken und Alkohol zu reduzieren, ergänzt diese Empfehlung und unterstützt die Blutfettwerte.
Ein weiterer zentraler Punkt ist das Trinkverhalten. Die Empfehlung, täglich etwa 2 Liter Flüssigkeit zu trinken, ist eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde Verdauung und Stoffwechselprozesse. Besonders hervorgehoben wird, dass man auf zuckerhaltige Getränke verzichten sollte. Stattdessen ist es ratsam, Wasser, ungesüßten Tee oder natürliches Mineralwasser zu trinken. Diese Empfehlung ist besonders wichtig, da zuckerhaltige Getränke zu einem Ansteigen der Leberfette und somit zu einer Verschlechterung des Blutfettwerts führen können.
Praxisrezepte: Gesunde Speisen für ein hohes Wohlbefinden
Die Umsetzung der Ernährungsempfehlungen in die Küche erfordert keine komplexen Rezepte, sondern gezielte Auswahl und Kombination von Lebensmitteln. Die Quellen liefern konkrete Beispiele, die die Prinzipien der Ernährungstherapie eindrucksvoll umsetzen. Ein solches Beispiel ist der von NDR-Fernsehköchin Tarik Rose und Ernährungs-Doc Matthias Riedl vorgestellte Gurken-Tofu-Salat. Dieses Rezept ist ein Paradebeispiel für eine ausgewogene, cholesterinarme Mahlzeit, die alle zentralen Empfehlungen der Quellen vereint. Es enthält pflanzliches Eiweiß aus Tofu, reich an Ballaststoffen aus Gurken und Zwiebeln, gesunde Fette aus Sesamöl und sekundären Pflanzenstoffen aus Kräutern und Gewürzen. Die Zubereitung ist denkbar einfach und eignet sich somit hervorragend für den Alltag. Die Zutaten sind zudem leicht erhältlich, was die Umsetzung erleichtert.
Die folgende Übersicht enthält die genaue Zubereitung des Rezepts auf der Grundlage der bereitgestellten Quellen:
Zutaten (für 2 Portionen): - 150 g Natur-Tofu - 200 g frische Gurken - 100 g Zwiebel - 1 EL Sojasoße - 1 EL asiatische Fischsoße - 1 TL geriebenen Ingwer - 1 Zehe Knoblauch - 1 TL Sesamöl - 1 TL Limettenabrieb - 1 EL gehackter Koriander - 1 EL geröstete Sesamkörner - Eine Prise Chiliflocken (optional)
Zubereitung: 1. Den Tofu in etwa 1 cm große Würfel schneiden. In einer Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten braten, bis die Stücke goldbraun und knusprig sind. Vom Herd nehmen und abtropfen lassen. 2. Die Gurken in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel in feine Ringe schneiden. 3. Für die Marinade: In einer Schüssel Sojasoße, asiatische Fischsoße, geriebenen Ingwer, gehackten Knoblauch, Sesamöl und Limettenabrieb miteinander verrühren. Die Gewürzgemische sollten gut miteinander vermischt werden, um die Aromen zu verbinden. 4. Die Gurkenscheiben und Zwieberringe in eine Schüssel geben und mit der Marinade beträufeln. Mit einer Gabel gut umrühren, um die Gewürze zu verteilen. Für 10 Minuten marinieren lassen, um die Aromen zu ziehen. 5. Den gebratenen Tofu unter die marinierten Gurken mischen. 6. Den Salat mit Korianderblättern und gerösteten Sesamkörnern bestreuen. 7. Der Salat kann sowohl warm als auch kalt serviert werden und ist ein tolles Gericht zum Mitnehmen oder als leichtes Abendessen.
Dieses Rezept ist ein Paradebeispiel für eine ausgewogene Mahlzeit, die alle zentralen Empfehlungen der Quellen umsetzt. Es enthält pflanzliches Eiweiß, das den Sättigungsgefühl fördert. Gleichzeitig sind die Zutaten reich an Ballaststoffen und enthalten gesunde, mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die Verwendung von Olivenöl oder Sesamöl statt Butter oder reichlich Ölen aus Raps und Sonnenblumen ist eine bewusste Entscheidung für die Gesundheit. Zudem ist das Rezept einfach, schnell und mit geringem Aufwand zu erstellen. Es ist somit ein ideales Beispiel dafür, wie eine gesunde Ernährung genussvoll und abwechslungsreich sein kann.
Die Bedeutung einer ganzheitlichen Betrachtung
Die Kontrolle der Blutfettwerte ist ein komplexes Thema, das die Betrachtung vieler Faktoren erfordert. Die Quellen legen nahe, dass eine alleinige Betrachtung der Zahlen nicht ausreicht, sondern dass ein ganzheitliches Bild notwendig ist. Dies gilt insbesondere für das LDL-Cholesterin, das als „schlechtes“ Cholesterin gilt, da es zu Plattenbildung in den Arterien führen kann. Die Empfehlungen für das LDL-Cholesterin sind jedoch nicht einheitlich und hängen stark vom individuellen Risikoprofil ab. So wird beispielsweise bei Menschen mit Diabetes oder einer koronaren Herzkrankung ein deutlich niedrigerer Wert empfohlen. In solchen Fällen wird das Ziel, das LDL-Cholesterin unter 70 mg/dL zu senken, oft nur mit medikamentöser Therapie erreicht. Dies zeigt, dass eine Ernährungsumstellung allein nicht ausreicht, sondern in Kombination mit ärztlichen Empfehlungen erfolgen muss. Dennoch ist eine gezielte Ernährung eine wichtige Säule zur Senkung des Risikos.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Bedeutung der Lebensstilfaktoren. So wird in den Quellen ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Übergewicht und mangelnde körperliche Aktivität die Blutfettwerte verschlechtern. Besonders betont wird, dass etwa drei Viertel der Männer im höheren Alter übergewichtig sind, was zu einem Ansteigen der Blutfettwerte führt. Die Empfehlung, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, ist somit nicht nur auf den Verzehr von Hafer, Nüssen und Olivenöl beschränkt, sondern beinhaltet auch eine Verbesserung des gesamten Lebenswandels. Dazu gehören eine ausreichende Bewegung, ausreichend Schlaf und Stressbewältigung. Die Kombination aus Ernährung und körperlicher Aktivität ist somit ein zentraler Baustein für eine umfassende Gesundheitsvorsorge. Die Quellen bestätigen zudem, dass Frauen im Allgemeinen niedrigere Cholesterinwerte aufweisen, was an ihrem weiblichen Hormonhaushalt liegt. Dieser Vorteil nimmt jedoch in der Menopause ab, da sich der Hormonhaushalt ändert. Danach steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich an. Diese Erkenntnis zeigt, dass ein ganzheitlicher Ansatz auch die Altersstufe und den hormonellen Wandel berücksichtigen muss.
Schlussfolgerung
Die Bereitstellung der Quellen zeigt ein umfassendes und wissenschaftlich abgesichertes Konzept zur Senkung des Cholesterinspiegels auf. Die Empfehlungen betreffen verschiedene Bereiche der Ernährung und des Lebenswandels. So ist ein Gesamt-Cholesterinwert unter 200 mg/dL ein wichtiger Leitfaden, bei dem die Anteile von LDL- und HDL-Cholesterin betrachtet werden müssen. Das LDL-Cholesterin sollte unter 160 mg/dL liegen, wobei die Werte je nach Risikofaktoren individuell angepasst werden können. Besonders hervorzuheben ist die Wirkung von Nüssen, die innerhalb einer kleinen Handvoll pro Tag das Cholesterin um 10 bis 20 Prozent senken können. Auch Ballaststoffe aus Hafer, insbesondere Beta-Glucan, wirken nachweisbar zur Senkung der Blutfettwerte. Die Verwendung von gesunden Fetten wie Olivenöl, die sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, ist ebenso wichtig wie die Vermeidung von versteckten Fetten und Zucker in Fertiggerichten. Die Ernährungsumstellung erfordert eine gezielte Auswahl der Lebensmittel, die in einer Übersicht dargestellt wird. Die Umsetzung der Empfehlungen in die Küche ist mit einfachen, genussvollen Rezepten möglich, wie beispielsweise dem Gurken-Tofu-Salat, der alle Empfehlungen vereint. Die umfassende Betrachtung der Faktoren wie Lebensalter, Geschlecht, Risikofaktoren und Lebensstil ist entscheidend für den Erfolg einer Maßnahme zur Senkung des Cholesterinspiegels. Eine ganzheitliche Betrachtung ist somit die Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Verbesserung der Herz-Kreislauf-Gesundheit.
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