Butter Chicken, auch bekannt als Murgh Makhani, ist eines der bekanntesten und beliebtesten Gerichte der indischen Küche. Es handelt sich um zartes Hähnchenfilet, das in einer cremigen Tomatensoße mit Butter, Sahne und einer Vielzahl an aromatischen Gewürzen gekocht wird. Der Name leitet sich aus dem Sanskrit ab: Murgh bedeutet „Hähnchen“ und Makhni bezeichnet die „buttrige“ Konsistenz der Sauce.
Dieses Gericht ist nicht scharf und daher auch bei Kindern beliebt. Es wird oft mit Reis, Naan-Brot oder Fladenbrot serviert und zählt zu den Klassikern der indischen Küche, die weltweit nachgekocht werden. In diesem Artikel erfahren Sie, wie man Butter Chicken nach Originalrezept zubereitet, welche Zutaten dafür benötigt werden, und welche Tipps und Tricks bei der Zubereitung besonders nützlich sind.
Zutaten für das Butter Chicken
Die Rezepte aus verschiedenen Quellen zeigen, dass das Grundgerüst der Zutaten sich in einigen Aspekten unterscheidet, doch die Grundprinzipien bleiben gleich: Hähnchenbrust, eine Marinade aus Joghurt, Knoblauch, Ingwer und Gewürzen sowie eine cremige Tomatensoße mit Butter und Sahne. Im Folgenden sind die typischen Zutaten aufgelistet.
Für die Marinade:
| Zutat | Menge | Quelle |
|---|---|---|
| Hähnchenbrustfilet | 500–800 g | Quellen [1][2][3][4][5] |
| Joghurt (Natur oder griechischer) | 150–120 g | Quellen [1][2][3][5] |
| Knoblauch (gepresst) | 1–2 Zehen | Quellen [1][2][3][5] |
| Ingwer (gerieben oder gehackt) | 1 TL | Quellen [1][2][3][5] |
| Garam Masala | 1–2 EL | Quellen [1][2][3][5] |
| Salz | 1 TL | Quellen [2][3][5] |
| Zitronensaft oder Limettensaft | 1 EL | Quellen [1][5] |
| Paprikapulver (edelsüß oder scharf) | 1 TL | Quellen [1][2][3][5] |
| Cayennepfeffer | 1 TL (optional) | Quellen [2][5] |
Für die Soße:
| Zutat | Menge | Quelle |
|---|---|---|
| Butter | 4–6 EL | Quellen [1][2][3][5] |
| Olivenöl | 1 EL | Quelle [1] |
| Zwiebeln (gehackt) | 1–2 Stück | Quellen [1][2][3][5] |
| Knoblauch (gepresst) | 2 Zehen | Quellen [1][2][3][5] |
| Ingwer (gerieben) | 1 TL | Quellen [1][2][3][5] |
| Cashewnüsse | 60 g | Quellen [1][2] |
| Garam Masala | 2 TL | Quellen [1][2][3][5] |
| Tomaten (passiert oder gehackt) | 500 g | Quellen [1][2][3][5] |
| Sahne | 150–200 ml | Quellen [1][2][3][5] |
| Honig oder Zucker | 1 TL | Quellen [2][3] |
| Korianderblätter | zum Garnieren | Quellen [2][3] |
Zubereitung des Butter Chicken
Die Zubereitung des Butter Chicken ist in mehreren Schritten unterteilt: Marinieren des Hähnchens, Braten des Fleisches und die Herstellung der Soße. Im Folgenden wird die Zubereitung detailliert beschrieben.
1. Hähnchen marinieren
- Zunächst werden alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel gut vermischt.
- Das Hähnchenbrustfilet wird in mundgerechte Stücke geschnitten und in die Marinade eingelegt.
- Die Schüssel wird mit einem Deckel abgedeckt und für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen gelassen. Einige Rezepte empfehlen jedoch, das Hähnchen über Nacht marinieren zu lassen, um das Fleisch besonders zart zu machen.
2. Hähnchen anbraten
- In einer Pfanne wird Olivenöl erhitzt.
- Das marinierte Hähnchen wird in das Öl gegeben und von allen Seiten kurz angebraten, bis eine leichte Röstung entsteht. Es wird nicht durchgebraten, da es später in der Soße weitergekocht wird.
- Das angebratete Hähnchen wird aus der Pfanne genommen und beiseite gestellt.
3. Soße zubereiten
- In der gleichen Pfanne werden die gehackten Zwiebeln in Butter angeschwitzt, bis sie glasig werden.
- Knoblauch, Ingwer und Cashewnüsse werden hinzugefügt und kurz mitgebraten.
- Die passierten Tomaten, Garam Masala, Salz, Paprikapulver und Cayennepfeffer (falls verwendet) werden hinzugefügt und für 5–10 Minuten köcheln gelassen.
- Anschließend wird die Sahne untergehoben und die Mischung püriert, um eine cremige Konsistenz zu erzielen.
- Die Sauce wird zurück in die Pfanne gegeben und erneut zum Kochen gebracht.
4. Hähnchen in die Soße geben
- Das angebratete Hähnchen wird in die Sauce gegeben.
- Die restliche Butter wird hinzugefügt und das Ganze für weitere 5–10 Minuten köcheln gelassen, bis das Hähnchen gar ist und die Sauce die richtige Konsistenz hat.
- Das Gericht wird mit frischen Korianderblättern garniert und serviert.
Tipps und Tricks für die Zubereitung
1. Vorbereitung der Marinade
- Joghurt als Grundlage: Joghurt ist ein wesentlicher Bestandteil der Marinade, da er das Fleisch zart macht und den Geschmack der Gewürze verstärkt.
- Garam Masala: Diese Gewürzmischung ist das Herzstück der indischen Küche. Sie besteht aus Koriander, Kreuzkümmel, Kardamom, Nelken, Zimt, Muskat, Pfeffer und Lorbeer. Sie kann entweder fertig gekauft oder selbst angemischt werden.
- Ingwer und Knoblauch: Beide Zutaten verleihen dem Hähnchen eine zusätzliche Geschmacksschicht und sorgen für die typisch indische Note.
2. Zubereitung der Soße
- Cashewnüsse: Sie verleihen der Sauce eine cremige Textur und einen leichten Nussgeschmack. Sie können auch durch Cashewmus ersetzt werden, um die Zubereitung zu vereinfachen.
- Sahne: Sahne gibt der Sauce ihre charakteristische cremige Konsistenz. Alternativ kann auch Kokosmilch verwendet werden, um das Gericht leichter zu gestalten.
- Kochzeit: Es ist wichtig, die Sauce nicht zu lange köcheln zu lassen, da die Tomaten sonst ihre Form verlieren und die Sauce zu dünn wird.
3. Serviervorschläge
- Beilage: Butter Chicken passt hervorragend zu Reis, Naan-Brot oder Fladenbrot. Es kann auch mit Gurken-Raita oder Chutneys serviert werden, um die Geschmacksschärfe auszubalancieren.
- Vegetarische Alternative: Wer das Gericht vegetarisch zubereiten möchte, kann Hähnchenbrust durch Blumenkohl ersetzen. Der Geschmack harmoniert gut mit der Sauce.
4. Zubereitung im Voraus
- Butter Chicken eignet sich gut zum Vorbereiten. Die Sauce kann am Tag vorher zubereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das Hähnchen kann ebenfalls im Voraus mariniert werden.
- Beim Aufwärmen sollte darauf geachtet werden, dass die Sauce nicht auseinanderfällt. Bei Bedarf kann etwas mehr Sahne oder Joghurt hinzugefügt werden.
Herkunft und Hintergrund des Butter Chicken
Butter Chicken stammt ursprünglich aus Nordindien und hat seine Wurzeln in der Region Punjab. Das Gericht entstand, als es in Restaurants zu viel übrig gebliebenes Tandoori-Hähnchen gab, das in einer Tomaten-Butter-Sahne-Sauce weitergekocht wurde. Diese Idee erwies sich als äußerst erfolgreich und führte dazu, dass Butter Chicken eines der bekanntesten Gerichte der indischen Küche wurde.
Heute wird Butter Chicken in verschiedenen Varianten auf der ganzen Welt zubereitet. Es hat sich auch in westlichen Küchen etabliert und ist in vielen Restaurants als Klassiker erhältlich.
Nährwert und Gesundheitliche Aspekte
Butter Chicken ist ein reichhaltiges Gericht, das aufgrund der Butter, Sahne und Joghurt ziemlich fettreich ist. Dennoch enthält es Proteine, Vitamine und Mineralien, die für eine ausgewogene Ernährung wichtig sind.
Im Folgenden sind die ungefähren Nährwerte für eine Portion Butter Chicken (ca. 300 g) angegeben:
| Nährstoff | Menge | Quelle |
|---|---|---|
| Kalorien | 459 kcal | Quelle [2] |
| Fett | 26 g | Quelle [2] |
| Kohlenhydrate | 15 g | Quelle [2] |
| Eiweiß | 25 g | Quelle [2] |
Es ist wichtig, Butter Chicken in Maßen zu genießen, da es aufgrund des hohen Fettgehalts nicht als Alltagsgericht empfohlen wird. Wer das Gericht gesünder zubereiten möchte, kann auf Vollfettprodukte verzichten und stattdessen fettärmere Alternativen wie Joghurt oder Kokosmilch verwenden.
Fazit
Butter Chicken ist ein leckeres, cremiges Gericht, das leicht zuzubereiten ist und sich ideal für Familienessen eignet. Es verbindet die aromatischen Gewürze der indischen Küche mit der cremigen Textur von Tomatensoße und Sahne. Mit der richtigen Vorbereitung und ein paar Tipps lässt sich das Gericht schnell und lecker nachkochen.
Die Zutaten und Zubereitung sind in mehreren Rezepten beschrieben, wobei die Grundprinzipien sich in den Quellen [1][2][3][4] und [5] übereinstimmen. Einige Abweichungen bei der Menge der Zutaten oder bei der Zubereitungszeit sind möglich, aber die Grundlagen bleiben gleich.
Wer das Gericht selbst zubereiten möchte, kann sich an den hier beschriebenen Rezepten orientieren und das Butter Chicken nach Originalrezept genießen.