Lecker an Bord – Rezepte und kulinarische Entdeckungen entlang der Wasserstraßen

Die Fernsehsendung „Lecker an Bord“ hat sich in den letzten Jahren als feste Größe in der kulinarischen Landschaft Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus etabliert. In der Sendung begleiten die Köche Björn Freitag und Frank Buchholz mit einem selbstgebauten oder charakteristischen Hausboot entlang der Flüsse, Seen und Kanäle, um die regionalen kulinarischen Schätze zu erkunden. Die Sendung kombiniert Reisen, Kochen und regionale Kultur in einer Form, die sowohl informativ als auch inspirierend wirkt. In diesem Artikel werden die Rezepte, Techniken und kulinarischen Highlights der Sendung vorgestellt, basierend auf den bereitgestellten Informationen.

Kulinarische Reisen entlang der Wasserstraßen

Die Fernsehsendung „Lecker an Bord“ ist ein Kochformat, das von zwei befreundeten Köchen, Björn Freitag und Frank Buchholz, getragen wird. Die beiden erkunden in jedem Jahr eine neue Region entlang der Wasserstraßen Nordrhein-Westfalens und darüber hinaus. Die Reisen beginnen meist in Nordrhein-Westfalen und führen beispielsweise entlang des Rheins, der Mosel, der Maas oder später auch in niederländische Regionen wie Friesland. Ziel ist es, regionale Spezialitäten und lokale Produzenten kennenzulernen und diese in der Sendung in Form von Rezepten und Kochshows zu präsentieren.

Ein besonderes Merkmal der Sendung ist, dass sie nicht nur auf dem Wasser stattfindet, sondern auch auf Land. Von dem Ankerplatz aus erkunden die Köche mit dem Fahrrad die nähere Umgebung, besuchen lokale Bauern, Winzer, Fischereien oder Manufakturen, die regionale Produkte herstellen. Die Sendung ist also mehr als nur Kochen – sie ist eine Entdeckungstour durch die kulinarische Kultur der Regionen.

Rezepte aus der Sendung

Die Sendung „Lecker an Bord“ bietet nicht nur eine visuelle und kulinarische Erfahrung, sondern auch konkrete Rezepte, die von den Köchen entwickelt und im Rahmen der Sendung vorgestellt werden. In den bereitgestellten Materialien wurden verschiedene Rezepte und Gerichte erwähnt, die sich aus den regionalen Zutaten ableiten.

Rumpsteak mit Senf und Graupen

In einer Folge der Sendung, die in der niederländischen Region Friesland stattfand, wurden Rumpsteak, Senf und Graupen aus der ältesten Kornmühle Frieslands gekocht. Das Rumpsteak stammte von „Insel-Rindern“, was darauf hindeutet, dass die Rinder auf einer Insel gehalten wurden, was für ein besonders natürlichen Lebensraum spricht.

Rezept für Rumpsteak mit Senf und Graupen:

Zutaten (4 Portionen):

  • 4 Rumpsteak (à 150–200 g)
  • 2 EL mittelscharfer Senf
  • 1 EL Honig
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl
  • 200 g Graupen
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 100 g Schlagsahne
  • 100 ml Milch
  • 1 EL Butter

Zubereitung:

  1. Die Rumpsteaks mit Senf und Honig bestreichen, salzen und pfeffern. Die Steaks in Olivenöl auf beiden Seiten kurz anbraten.
  2. Die Graupen in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Die Graupen weich kochen, bis sie fast aufgegangen sind.
  3. In der Zwischenzeit die Zwiebel in Butter glasig dünsten. Die Sahne und Milch hinzufügen und leicht einkochen lassen.
  4. Die Graupen in die Sahnesauce geben und kurz aufkochen.
  5. Die Steaks servieren und mit der Graupensauce genießen.

Aal mit Wildgänsen

In einer weiteren Episode der Sendung, die sich in Sneek abspielte, wurde nachhaltig gefangener Aal mit Wildgänse-Eierspezialitäten kombiniert. Dieses Gericht betont die regionale Vielfalt und Nachhaltigkeit, was für die Sendung ein zentrales Thema ist.

Rezept für Aal mit Wildgänse-Eierspezialitäten:

Zutaten (4 Portionen):

  • 4 Aalfilets
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Eier von Wildgänsen
  • 100 ml Sahne
  • 50 g Schlagsahne
  • 1 EL Petersilie, gehackt

Zubereitung:

  1. Die Aalfilets mit Salz und Pfeffer würzen und in Olivenöl auf beiden Seiten anbraten.
  2. Die Eier von Wildgänsen in einer Schüssel verquirlen, die Sahne unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. In einer Pfanne die Eier-Sahne-Mischung leicht stocken lassen, bis sie eine cremige Konsistenz hat.
  4. Die Aalfilets auf Teller legen und mit der Eiersahnesauce garnieren.
  5. Mit gehackter Petersilie bestreuen und servieren.

Seltene Hülsenfrüchte auf der Mosel

In einer Episode, die sich auf der Mosel abspielte, entdeckte Björn Freitag seltene Hülsenfrüchte, die in der Region angebaut werden. Diese wurden in einem Gericht verarbeitet, das die traditionelle Mosel-Küche reflektiert.

Rezept für Hülsenfrüchte mit Moselwein:

Zutaten (4 Portionen):

  • 200 g Hülsenfrüchte (z. B. Erbsen oder Bohnen)
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 2 Knoblauchszehe, gehackt
  • 100 ml Moselwein
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung:

  1. Die Hülsenfrüchte in Wasser kochen, bis sie weich sind.
  2. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten.
  3. Das Tomatenmark unterrühren und mit Moselwein ablöschen.
  4. Die Gemüsebrühe hinzufügen und die Hülsenfrüchte in die Pfanne geben.
  5. Alles zusammen leicht einköcheln lassen, salzen und pfeffern.
  6. Warm servieren.

Rezept für Wandernde Schafe und wilde Nüsse

In einer weiteren Episode, bei der die Köche sich in der Region Cochem aufhielten, entdeckten sie Wandernde Schafe und wilde Nüsse. Die Schafe wurden in einem Schafskäse verarbeitet, und die Nüsse in einem Salat.

Rezept für Schafskäse-Salat mit wilden Nüssen:

Zutaten (4 Portionen):

  • 200 g Schafskäse, in Würfeln
  • 100 g wilden Nüsse, gehackt
  • 100 g Rucola
  • 50 g Cherry-Tomaten, halbiert
  • 50 g Oliven, entkernt
  • 1 EL Olivenöl
  • Saft von 1 Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben.
  2. Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer unterheben.
  3. Den Salat servieren.

Kulinarische Techniken und Inspirationen

Die Sendung „Lecker an Bord“ betont nicht nur die Rezepte, sondern auch die Techniken, mit denen die Gerichte zubereitet werden. Die Köche arbeiten oft mit regionalen Zutaten, die sich in ihrer Zubereitung von typischen Supermarktprodukten unterscheiden. Dazu zählen beispielsweise regionale Mühlen, die Graupen anbieten, oder Fischereien, die nachhaltig gefangenen Aal liefern.

Die Technik des Bratens, Dünsten und Röstens spielt eine große Rolle. Die Köche achten darauf, dass die Gerichte einfach, aber lecker sind, was besonders für den Urlaub in der Heimat, den sich die Sendung zum Ziel setzt, wichtig ist. Die Gerichte sind meist schnell zubereitet und erfordern keine komplexen Kochtechniken, was sie für Hobbyköche und Familien besonders attraktiv macht.

Die Rolle des Skipper

Ein weiterer Aspekt, der in den Materialien erwähnt wird, ist die Rolle des Skipper, der die Köche entlang der Wasserstraßen chauffiert. Der Skipper ist oft ein Einheimischer, der die Region gut kennt und die Köche nicht nur logistisch unterstützt, sondern auch kulinarisch berät. In einigen Episoden wird erwähnt, dass der Skipper selbst bei der Auswahl der Gerichte oder der Zutaten eine Rolle spielt, was die Authentizität der Sendung unterstreicht.

Fazit

Die Sendung „Lecker an Bord“ bietet eine einzigartige Kombination aus Reisen, Kochen und regionaler Kultur. Die Köche Björn Freitag und Frank Buchholz präsentieren Gerichte, die nicht nur lecker, sondern auch authentisch und nachhaltig sind. Die Rezepte, die in der Sendung vorgestellt werden, sind einfach nachzukochen und ideal für Hobbyköche, die sich auf eine kulinarische Entdeckungstour begeben möchten. Ob es sich um Rumpsteak mit Graupen, Aal mit Wildgänse-Eier oder Hülsenfrüchte mit Moselwein handelt – jedes Gericht reflektiert die regionalen Spezialitäten, die entlang der Wasserstraßen Nordrhein-Westfalens und darüber hinaus zu finden sind.

Die Sendung ist nicht nur eine Inspirationsquelle für Rezepte, sondern auch eine Einladung, die Regionen zu erkunden, die kulinarische Schätze zu entdecken und sich auf eine entspannte, kulinarische Reise zu begeben.

Quellen

  1. Lecker an Bord – Eine kulinarische Reise durch NRW
  2. WDR – Lecker an Bord

Ähnliche Beiträge