Die ZDF-Sendung „Volle Kanne“ ist ein Servicemagazin, das sich in der Woche mit alltäglichen Themen, Verbrauchertipps und kulinarischen Rezepten beschäftigt. Besonders im Fokus stehen Gerichte, die sich schnell und einfach nachkochen lassen, und oftmals von renommierten Köchen wie Mario Kotaska, Armin Roßmeier und Cynthia Barcomi präsentiert werden. Diese Sendung bietet eine wertvolle Quelle für kreative Rezeptideen, die sich gut in die heimische Küche integrieren lassen. In diesem Artikel werden ausgewählte Rezepte und Kochtipps aus den Sendungen von „Volle Kanne“ vorgestellt, basierend auf den in den Quellen genannten Beiträgen.
Rezepte und Köche in der Sendung
„Volle Kanne“ präsentiert in jeder Ausgabe verschiedene Rezepte, die von renommierten Köchen kreiert und vorgestellt werden. Mario Kotaska, Armin Roßmeier und Cynthia Barcomi sind regelmäßig in der Sendung zu sehen und teilen ihre Koch- und Backkünste mit den Zuschauern. Ihre Rezepte sind darauf ausgelegt, saisonale, regionale und nachhaltige Zutaten zu verwenden, wodurch sie sich besonders für den Alltag eignen.
Einige der vorgestellten Rezepte sind:
- Gebratene Melonen-Spieße mit Couscous-Halloumi-Salat von Armin Roßmeier
- Aprikosen-Streuselkuchen von Cynthia Barcomi
- Pasta Mista mit Hackbällchen und Fenchel von Mario Kotaska
- Mexikanische Käsefladen
- Rumpsteak „Mirabeau“ mit Salat
- Lammcurry
- Fenchelsalat mit schwarzen Oliven und Grapefruit
- Involtini von der Pute
- Spargel-Frikadellen mit Liebstöckel-Senf-Mayonnaise
- Forelle in Mandelbutter
Diese Rezepte zeichnen sich durch ihre Vielfalt aus – von herzhaft über süß bis hin zu vegetarischen Optionen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Rezepte sind darauf abgestimmt, dass sie sich ohne aufwendige Vorbereitung zubereiten lassen und trotzdem lecker und nahrhaft sind.
Vorteile der Rezepte
Ein großer Vorteil der Rezepte aus „Volle Kanne“ ist, dass sie sich oftmals auf saisonale Zutaten stützen, was nicht nur den Geschmack verbessert, sondern auch die Nachhaltigkeit fördert. Zudem sind viele Gerichte so gestaltet, dass sie sich gut vorbereiten lassen und sich für größere Gruppen eignen. So kann beispielsweise das Lammcurry auch für Familienessen oder Partys serviert werden, da es sich gut portionsweise zubereiten lässt.
Ein weiterer Vorteil ist, dass viele Rezepte in der Sendung Schritt-für-Schritt gezeigt werden, wodurch sie sich besonders für Einsteiger eignen. Zudem werden oft Tipps zur Zubereitung gegeben, die bei der Auswahl der Zutaten oder der Garzeit helfen.
Rezeptvorschlag: Fenchelsalat mit schwarzen Oliven und Grapefruit
Ein typisches Beispiel für ein einfaches, aber geschmackvoll kombiniertes Gericht ist der Fenchelsalat mit schwarzen Oliven und Grapefruit. Dieses Rezept eignet sich besonders als Vorspeise oder als Beilage zu Hauptgerichten.
Zutaten (für 4 Portionen):
- 2 ganze Fenchelknollen
- 2 Grapefruits
- 100 g schwarze Oliven (ohne Knochen)
- 100 g Pinienkerne
- 200 g griechischer Joghurt
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- Salz
- Pfeffer
- Olivenöl
- Zitronensaft
Zubereitung:
Den Fenchel schälen und in dünne Streifen schneiden. Die Grapefruits halbieren und das Fruchtfleisch aushöhlen. Die Grapefruit-Filets in mundgerechte Stücke schneiden.
In einer Schüssel die Fenchelstreifen mit den Grapefruitstücken vermengen. Die schwarzen Oliven untermischen.
Für die Joghurt-Dressing: Die Zwiebel fein hacken, die Knoblauchzehe ebenfalls klein schneiden. Beides in eine Schüssel geben, den Joghurt hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und etwas Zitronensaft abschmecken.
Das Dressing zum Salat geben und vorsichtig unterheben. Vor dem Servieren nochmals abschmecken und gegebenenfalls mit weiterem Olivenöl oder Zitronensaft korrigieren.
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie goldbraun und duftend sind. Vor dem Servieren über den Salat streuen.
Dieses Rezept ist schnell zubereitet und eignet sich hervorragend für kalte Vorspeisen, insbesondere in der kalten Jahreszeit.
Saisonalität und Nachhaltigkeit in der Küche
Ein weiterer Aspekt, der in „Volle Kanne“ oft thematisiert wird, ist die Verwendung saisonaler und regionaler Produkte. Mario Kotaskas Kochzeiten orientieren sich beispielsweise stark an den Saisonfrüchten, die gerade im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt erhältlich sind. Dies hat den Vorteil, dass die Gerichte frisch sind und oft günstiger in der Anschaffung.
Ein Beispiel ist das Rezept für „Spargel-Frikadellen mit Liebstöckel-Senf-Mayonnaise“, das gerade in der Spargelzeit serviert wird. Spargel ist ein typischer Frühjahrs- und Frühsommer-Gemüse, das in dieser Zeit am frischsten und preiswertesten ist.
Ein weiterer Vorteil saisonaler Gerichte ist, dass sie oftmals regional angebaut werden, was die CO2-Bilanz senkt und die lokale Landwirtschaft unterstützt.
Tipps zur saisonalen Küche
- Im Frühjahr: Spargel, Erdbeeren, Frühkartoffeln, Spinat, Radieschen
- Sommer: Tomaten, Gurken, Salatgurken, Melonen, Auberginen, Zucchini, Mais
- Herbst: Kürbisse, Äpfel, Karotten, Rote Bete, Rosenkohl, Trauben
- Winter: Kohl, Sellerie, Kartoffeln, Rote Bete, Sellerie, Wurzelpfeffer, Äpfel
Diese Tipps können helfen, Gerichte saisonal abzustimmen und so die Kosten zu senken und gleichzeitig den Geschmack zu verbessern.
Vegane und vegetarische Alternativen
Ein weiteres Thema, das in „Volle Kanne“ immer wieder aufgegriffen wird, sind vegane und vegetarische Gerichte. Armin Roßmeier hat beispielsweise vegane Zucchini-Avocado-Suppen und vegane Dinkelwraps vorgestellt. Diese Gerichte sind nicht nur für Veganer geeignet, sondern auch für Menschen, die sich bewusst für eine Ernährung ohne tierische Produkte entscheiden.
Ein Vorteil solcher Gerichte ist, dass sie oft reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen sind und gut zu einer ausgewogenen Ernährung passen.
Beispielrezept: Vegane Zucchini-Avocado-Suppe
Zutaten (für 4 Portionen):
- 2 mittelgroße Zucchini
- 1 Avocado
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 100 ml Kokosmilch
- 500 ml Gemüsebrühe
- Salz
- Pfeffer
- Olivenöl
- Zitronensaft
Zubereitung:
Die Zucchini waschen, halbieren und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe fein hacken.
In einem großen Topf etwas Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel und den Knoblauch darin anbraten, bis sie glasig werden.
Die Zucchiniwürfel hinzufügen und kurz mitbraten. Anschließend die Gemüsebrühe hinzufügen und alles ca. 20 Minuten köcheln lassen.
Die Avocado entkernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Diese in den Topf geben. Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren, bis sie cremig ist.
Die Kokosmilch hinzufügen und alles nochmals aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.
Vor dem Servieren nochmals abschmecken und gegebenenfalls mit weiterem Olivenöl oder Zitronensaft korrigieren.
Diese Suppe ist nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund und eignet sich hervorragend als Vorspeise oder als Hauptgericht in Kombination mit Vollkornbrot.
Zusammenfassung
Die Sendung „Volle Kanne“ bietet eine wertvolle Quelle für kreative Rezeptideen, die sich gut in die heimische Küche integrieren lassen. Die Rezepte, die in der Sendung vorgestellt werden, sind darauf ausgelegt, schnell und einfach zuzubereiten, wodurch sie sich besonders für den Alltag eignen. Zudem werden oft saisonale, regionale und nachhaltige Zutaten verwendet, was den Geschmack verbessert und gleichzeitig die Umwelt schont.
Mit Rezepten wie dem Fenchelsalat mit schwarzen Oliven und Grapefruit, dem Lammcurry oder der vegane Zucchini-Avocado-Suppe kann man sich kulinarisch inspirieren lassen und so die heimische Küche bereichern. Ob für ein schnelles Abendessen oder für ein festliches Familienessen – die Rezepte aus „Volle Kanne“ sind eine wunderbare Inspiration für jeden, der gern kocht und sich kulinarisch entdecken möchte.